27 March 2026, 10:18

Skicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine verschneite Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Skicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Zwei Schlüsselfiguren des Schweizer Skicross-Teams, Romain Détraz und Jonas Lenherr, haben ihren sofortigen Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für eine Mannschaft, die jahrelang auf ihre Erfahrung und ihren Erfolg baute.

Beide Athleten hinterlassen ein Erbe aus bemerkenswerten Leistungen und starker Führung in ihrem Sport. Romain Détraz' Karriere war von Triumphen und körperlichen Herausforderungen geprägt. Sein größter Moment war 2016 der Heimsieg beim Weltcup in Arosa. Im Laufe der Jahre sicherte er sich insgesamt vier Podestplatzierungen. Chronische Rückenprobleme unterbrachen jedoch immer wieder seinen Aufstieg und zwangen ihn, sich durch anhaltende gesundheitliche Kämpfe zu kämpfen.

Jonas Lenherr hingegen etablierte sich als einer der konstantesten Skicross-Sportler der Schweiz. Er bestritt 125 Weltcup-Rennen, erreichte dabei 12 Podestplatzierungen und feierte fünf Siege. Sein letzter Triumph gelang ihm im Januar dieses Jahres in Nakiska. Lenherr vertrat sein Land zudem bei vier Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang.

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Seit 2016 waren die beiden Stützen des Schweizer Teams. Ihr Rücktritt folgt auf den Abschied zweier weiterer Skicross-Athleten aus der Schweiz, wodurch die Nationalmannschaft einige ihrer erfahrensten Wettbewerber verliert. Détraz hat bereits seine nächsten Schritte skizziert: Nach den Spielen 2026 in Mailand-Cortina will er in die Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees wechseln.

Mit dem Abschied von Détraz und Lenherr verliert die Schweiz zwei ihrer erfolgreichsten Skicross-Athleten. Ihre Bilanz – von Weltcup-Siegen über Olympiateilnahmen bis hin zu regelmäßigen Podestplatzierungen – unterstreicht ihren Einfluss auf den Sport. Die Nationalmannschaft steht nun vor der Aufgabe, sich ohne zwei ihrer langjährigen Führungspersönlichkeiten neu aufzustellen.

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