28 June 2026, 00:17

Solingens Innenstadt braucht dringend einen radikalen Strategiewechsel – doch was jetzt?

Former SPD State Parliamentarian Ernst Martin Walsken Presents Concept for Solingen's Downtown

Solingens Innenstadt braucht dringend einen radikalen Strategiewechsel – doch was jetzt?

Solingens Innenstadt steht vor ernsten Herausforderungen. Leerstehende Läden, kaum Gastronomie und ein Mangel an Begegnungsstätten lassen das Viertel kämpfen. Viele Ursachen – wie der Boom des Online-Handels oder die Abwanderung von Dienstleistungen in größere Städte – liegen außerhalb des lokalen Einflussbereichs.

Der Niedergang der Solinger Innenstadt vollzog sich über Jahre schleichend. Lokale Entscheidungsträger setzten auf Einzelprojekte und Fachstrategien, doch ein umfassendes Gesamtkonzept fehlt bisher.

Walsken plädiert für einen langfristigen Strategiewechsel. Statt isolierter Maßnahmen fordert er einen ganzheitlichen Masterplan, der den gesamten Ringschluss um die Innenstadt einbezieht. Dieser soll Stadtplanung, soziale Bedürfnisse, Kultur, Klima, Verkehr und Gemeinschaftsförderung gemeinsam denken.

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Er betont, dass der Erfolg nicht allein vom Zentrum abhängt, sondern auch von den umliegenden Bereichen: der Mangenberger Straße, der Friedrichstraße, dem Graf-Wilhelm-Platz und dem Werwolf-Viertel. Walsken setzt dabei auf eine breite Bürgerbeteiligung bei der Planung – flankiert von externem Fachwissen.

Um eine moderne, mobile und gut verdienende Zielgruppe anzuziehen, schlägt er konkrete Schritte vor: bessere Vernetzung der Glasernen Werkstatt mit lokalen Start-ups, mehr Studentenwohnungen, ein dezentrales Gesundheitswesen und digitale Beratungsangebote.

Walskens Vision zielt darauf ab, den Abwärtstrend der Innenstadt durch abgestimmtes Handeln umzukehren. Der Plan würde wirtschaftliche, soziale und strukturelle Probleme über ein größeres Gebiet hinweg angehen. Sein Gelingen hinge davon ab, ob Bewohner, Experten und Politik an einem Strang ziehen.

Quelle