Sparkasse Fürth plant neuen Hauptsitz ohne gemischte Nutzung oder Park-and-Ride
Hagen SieringSparkasse Fürth plant neuen Hauptsitz ohne gemischte Nutzung oder Park-and-Ride
Die Sparkasse hat Pläne für ihren neuen Hauptsitz in Fürth vorgestellt, der entlang der Wehlauer Straße entstehen soll. Die Bank hat sich für einen Entwurf entschieden, der vorrangig die eigenen betrieblichen Anforderungen erfüllt – statt zusätzliche Mietflächen oder gemischt genutzte Räume vorzusehen. Diese Entscheidung fiel nach der Prüfung mehrerer Vorschläge, darunter auch ein Konzept der Grünen.
Die Grünen hatten angeregt, eine Park-and-Ride-Ebene sowie zusätzliche Stockwerke für eine gemischte Nutzung einzurichten. Die Sparkasse prüfte den Vorschlag, lehnte ihn jedoch letztlich ab. Als Hauptgründe nannte die Bank die begrenzte Grundstücksfläche sowie die bereits an ihre Bedürfnisse angepassten Parkmöglichkeiten.
Ein weiterer Vorschlag sah vor, die Gebäudehöhe durch zusätzliche Etagen zu erhöhen. Auch dies wurde verworfen, da die Bank eine nachhaltige und bedarfsgerechte Bauweise bevorzugt. Zudem lehnte die Sparkasse eine oberirdische Parkraumerweiterung wegen der hohen technischen Kosten ab und erklärte diese für wirtschaftlich nicht vertretbar.
Im Mittelpunkt der Bankstrategie steht weiterhin die Schaffung eines langfristigen Hauptsitzes, der auf die internen Anforderungen zugeschnitten ist. Auch die Unsicherheit über die langfristige Nachfrage und mögliche Leerstände spielten eine Rolle bei der Entscheidung, auf Fremdflächen zu verzichten.
Der neue Hauptsitz wird ohne zusätzliche Stockwerke oder Park-and-Ride-Anlagen errichtet. Die Sparkasse setzt auf ein effizientes, nachhaltiges Gebäude, das optimal auf ihre Abläufe abgestimmt ist. Das Projekt wird wie ursprünglich geplant entlang der Wehlauer Straße umgesetzt.
