24 May 2026, 06:27

Steinmeier ruft neuen "Ehrenamtstag" am 23. Mai ins Leben

Steinmeier zum Verfassungstag: Demokratie braucht Tatkraft

Steinmeier ruft neuen "Ehrenamtstag" am 23. Mai ins Leben

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen jährlichen „Ehrenamtstag“ ins Leben gerufen, um das bürgerschaftliche Engagement im ganzen Land zu fördern. Die Initiative fällt auf den Jahrestag des Grundgesetzes, das am 23. Mai 1949 verkündet wurde. Steinmeier sieht in diesem Tag eine Gelegenheit, die Demokratie durch aktives Mitwirken und gemeinschaftliches Engagement zu stärken.

Bei einem Besuch im Prinzessinnengarten, einem bekannten Gemeinschaftsgarten in Berlin, kündigte Steinmeier die neue Tradition an. Dort betonte er, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den sozialen Zusammenhalt und die demokratischen Werte sei. Der Bundespräsident unterstrich, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger das Fundament einer funktionierenden Demokratie bilden.

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Der Ehrenamtstag soll kein gesetzlicher Feiertag werden, sondern ein wiederkehrender Anlass, um zivilgesellschaftliches Handeln zu würdigen. Steinmeier hofft, dass er insbesondere junge Erwachsene motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren – sei es vor Ort oder digital. Als zugängliche Möglichkeiten nannte er etwa Online-Nachhilfe oder digitale Mentoring-Programme.

In seiner Rede bezeichnete Steinmeier das Ehrenamt als das „Rückgrat der Demokratie“. Kollektives Engagement schaffe gemeinsame Erfahrungen und stärke so den gesellschaftlichen Zusammenhalt, argumentierte er. Der Bundespräsident rief dazu auf, die eigene Handlungsmacht zu erkennen – egal wie klein der Beitrag auch erscheinen mag.

Der Ehrenamtstag wird künftig jedes Jahr am 23. Mai stattfinden, passend zum Jubiläum des Grundgesetzes. Mit dem Fokus auf freiwilliges Engagement soll er die politische Teilhabe und das demokratische Miteinander vertiefen. Die Initiatoren erwarten, dass die Aktion wächst, wenn sich immer mehr Menschen in lokalen und digitalen Projekten einbringen.

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