Uli Borowka packt aus: Wie er seine Alkoholsucht besiegte und Jugendliche warnt
Elfriede WielochUli Borowka packt aus: Wie er seine Alkoholsucht besiegte und Jugendliche warnt
Ehemaliger Bundesliga-Profi Uli Borowka spricht in Salzgitter über seinen Kampf gegen Alkoholsucht
Der frühere Bundesliga-Fußballer Uli Borowka hat kürzlich vor rund 350 Schülerinnen und Schülern in Salzgitter über seinen Kampf gegen die Alkoholsucht gesprochen. Die Veranstaltung war Teil einer Suchtpräventionsinitiative und brachte Jugendliche von zwei örtlichen Schulen zusammen, um seine Geschichte zu hören. Borowka berichtete offen von seinen persönlichen Kämpfen und den Lehren, die er auf seinem Weg in ein suchtfreies Leben gezogen hat.
Der Vortrag fand an der Gottfried-Linke-Realschule und am Kranich-Gymnasium statt, wobei Schüler beider Schulen teilnahmen. Borowka las Auszüge aus seinem Buch „Vollgas: Mein Doppelleben als Fußballprofi“ vor und schilderte, wie die Sucht seine Karriere und seine Familie belastete. Zudem beantwortete er Fragen zu seinen Trinkgewohnheiten, seinem Weg in die Nüchternheit und seiner Rolle als Vater.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Regionalverband der AWO Braunschweig, der verschiedene lokale Akteure zusammenbrachte. Zu den Partnern zählten der Migrationsbürgerdienst Salzgitter, die AWO-Salto Suchthilfe, der Salzgitterer Präventionsrat sowie der Verein SuPer-Salzgitter e.V. Finanzielle Unterstützung kam von der BKK Salzgitter und der BKK Public.
Borowka betonte, wie wichtig es sei, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und gesündere Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Er beschrieb die Sucht als zerstörerisch – nicht nur für ihn selbst, sondern auch für sein Umfeld. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem die Beratungsangebote der AWO-Salto für Menschen mit Suchtproblemen vorgestellt.
Ziel der Initiative war es, junge Menschen für die Gefahren von Suchterkrankungen zu sensibilisieren. Borowkas eindrücklicher und offener Bericht gab den Schülerinnen und Schülern einen realistischen Einblick in die Herausforderungen eines Suchtlebens und die Mühen des Ausstiegs. Die Veranstalter hoffen, dass der Austausch Betroffene ermutigt, sich bei Bedarf Hilfe zu suchen.
