Vater zu fünf Jahren Haft nach versuchtem Dreifachmord an seinen Kindern verurteilt
Margot RudolphVater wegen versuchten Mordes an seinen drei Söhnen verurteilt - Vater zu fünf Jahren Haft nach versuchtem Dreifachmord an seinen Kindern verurteilt
Ein Vater ist zu fünf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden, nachdem er versucht hatte, seine drei Kinder zu ermorden. Das Gericht urteilte, dass er mit hinterlistiger Absicht und aus selbstsüchtigen Motiven handelte – trotz seiner Behauptung, er sei zu betrunken gewesen, um sich an die Tat zu erinnern. Nachbarn griffen rechtzeitig ein und verhinderten den Angriff.
Der Vorfall ereignete sich im November vergangenen Jahres. Der Mann, der sich an seiner getrennten Ehefrau rächen wollte, plante, sich selbst und seine Kinder – im Alter von vier, sechs und neun Jahren – umzubringen. Er schloss einen Staubsauger-Schlauch an den Auspuff seines Autos an, um die Abgase ins Fahrzeuginnere zu leiten, während er den Kindern Tabletten gab, um sie abzulenken.
Wie das Gericht hörte, lag der Blutalkoholspiegel des Mannes bei 2,6 Promille, was die Richter zu einer Prüfung seiner verminderten Schuldfähigkeit veranlasste. Dennoch betonten sie, dass selbst ein gescheiterter Mordversuch ein schweres Verbrechen bleibe. Ein Sachverständiger bestätigte, dass die gewählte Methode aufgrund unzureichender Abgasmenge wahrscheinlich nicht zum Tod geführt hätte.
Nachbarn erkannten die Gefahr und schritten ein, bevor den Kindern etwas geschah. Der Vater behauptete später, er könne sich aufgrund seiner Trunkenheit nicht an den Vorfall erinnern.
Das Urteil spiegelt die Schwere der Tat wider, auch wenn der Versuch fehlschlug. Die Entscheidung des Gerichts unterstreicht, dass bereits der Vorsatz strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann – selbst wenn die Tat nicht gelingt. Dass die Kinder unverletzt blieben, ist dem schnellen Handeln der Anwohner zu verdanken.