13 June 2026, 22:15

Warken will Pflegevorsorge reformieren – mehr private Verantwortung gefordert

Warken möchte die Förderung von Privatversicherungen steuerlich fördern

Warken will Pflegevorsorge reformieren – mehr private Verantwortung gefordert

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant Reformen, um die wachsende Finanzierungslücke in der deutschen Pflegevorsorge zu schließen. Ihr Ziel ist es, die private Absicherung zu stärken, um die gesetzliche Pflegeversicherung zu entlasten. Zu den Vorschlägen gehören Maßnahmen, die zusätzliche private Versicherungslösungen attraktiver machen sollen.

Das gesetzliche Pflegeversicherungssystem in Deutschland steht vor einer immer größeren finanziellen Unterdeckung. Warken ist überzeugt, dass private Rücklagen künftig eine größere Rolle bei der Deckung der Pflegekosten spielen müssen. Bereits jetzt gibt es Angebote wie Pflegekostenversicherungen, Pflegerenten oder Tagegeldversicherungen, die helfen sollen, die Versorgungslücke zu schließen.

Die Ministerin will die Nachfrage nach diesen Zusatzpolicen erhöhen. Ein zentraler Vorschlag sieht vor, dass Versicherte die Prämien steuerlich als Altersvorsorge geltend machen können. Der Gesetzentwurf enthält zudem weitere Schritte, um die Belastung der öffentlichen Pflegeeinrichtungen zu verringern.

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Warken betont, dass die Reformen nicht darauf abzielen, die finanzielle Verantwortung auf Städte und Gemeinden abzuwälzen. Stattdessen sollen Bürgerinnen und Bürger dazu motiviert werden, sich durch private Vorsorge auf mögliche Pflegebedürfnisse vorzubereiten. Die geplanten Änderungen würden private Pflegeversicherungen durch Steueranreize attraktiver machen und so helfen, die Finanzierungslücke im deutschen Pflegesystem zu verringern. Die Reformen zielen darauf ab, öffentliche und private Beiträge zur künftigen Pflegefinanzierung auszubalancieren.

Quelle