Wie die Säbener Straße zum weltweiten Vorbild für Fußball-Campusse wurde
Hans D. FinkeWie die Säbener Straße zum weltweiten Vorbild für Fußball-Campusse wurde
Vom bescheidenen Anfang zum Weltklasse-Campus: Die Säbener Straße des FC Bayern München
Was einst mit kargen Verhältnissen begann, ist heute eine der modernsten Fußballanlagen der Welt: Das Trainingsgelände des FC Bayern München an der Säbener Straße. Längst übertrifft der Komplex nicht nur die Standards anderer Top-Clubs wie Real Madrid oder Barcelona – er setzt sie oft selbst.
In den frühen Jahren war die Säbener Straße alles andere als luxuriös. Veteranen wie Sepp Maier erinnern sich an behelfsmäßige Unterkünfte und improvisierte Trainingsplätze. Doch trotz dieser bescheidenen Bedingungen formte der FC Bayern hier eine Generation von Weltklasse-Spielern – darunter Franz Beckenbauer und Gerd Müller –, die den europäischen Fußball dominierten.
Ein entscheidender Wendepunkt kam 2008 unter Jürgen Klinsmann. Er trieb den Bau eines ganzheitlichen Leistungszentrums voran und verwandelte das Gelände in einen hochmodernen Komplex. Jedes Detail wurde optimiert: von ultramodernen Umkleidekabinen über Erholungszonen bis hin zu einem Auditorium und sogar einer Bibliothek.
Doch die Aufwertung endete nicht dort. Der ehemalige Kapitän Mark van Bommel bezeichnete die Anlagen einst als "unübertroffen in Europa" – vergleichbar mit erstklassigen Luxushotels. Der Ehrgeiz des Vereins, an der Spitze zu bleiben, geht weit über den Platz hinaus: Geplant ist ein neues Leistungszentrum für rund 100 Millionen Euro. Diese Investition soll den FC Bayern wettbewerbsfähig halten und für Top-Spieler weltweit attraktiv machen.
Heute gilt die Säbener Straße als globaler Maßstab für Fußball-Infrastruktur. Die stetigen Weiterentwicklungen spiegeln den Willen des Clubs wider, im Fußball an der absoluten Spitze zu bleiben. Mit weiteren Erweiterungen am Horizont wird der FC Bayern die Standards einmal mehr neu definieren.






