Wie eine ukrainische Physiotherapeutin in Koblenz Pole Dance revolutioniert
Hans D. FinkeWie eine ukrainische Physiotherapeutin in Koblenz Pole Dance revolutioniert
Tatiana Ostrovska leitet heute das Polefamily-Studio in Koblenz. Nach ihrer Übersiedlung aus der Ukraine übernahm sie den Betrieb 2024. Ihr Ziel ist es, Pole Dance als ernsthafte und athletische Disziplin zu präsentieren.
Der Krieg in der Ukraine begann im Februar 2022 und zwang Ostrovska, ihre Heimat zu verlassen. Vor ihrem Umzug hatte sie in Odessa eine große Pole-Dance-Schule geleitet und arbeitete zudem als ausgebildete Physiotherapeutin.
In Koblenz bietet ihr Studio ein breites Spektrum an Schülerinnen und Schülern Platz. Die jüngste Teilnehmerin ist erst fünf Jahre alt, und die Kurse richten sich an Jugendliche, Erwachsene sowie Männer. Neben dem regulären Training veranstaltet das Studio besondere Events wie Junggesellinnenabschiede.
Mit Humor begegnet Ostrovska gängigen Vorurteilen gegenüber Pole Dance. Sie nutzt diese Missverständnisse, um Gespräche anzuregen. Durch Dialog möchte sie die Wahrnehmung des Sports verändern. Zudem plant sie, einen eigenen Bereich für Luftakrobatik einzurichten.
Ostrovska bringt eine klare Vision in ihre neue Rolle ein. Sie möchte die körperliche Fähigkeit und Hingabe betonen, die hinter Pole Dance stecken. Ihre Erfahrungen in der Ukraine, wo der Sport weit verbreitet und anerkannt ist, prägen ihren Ansatz in Deutschland.
