21 April 2026, 16:38

Wie EU-Milliarden Ostdeutschlands Wirtschaft nachhaltig stärkten

Eine Liniendiagramm, das die normalisierte Anzahl der Fonds nach Emerging-Status über die Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Wie EU-Milliarden Ostdeutschlands Wirtschaft nachhaltig stärkten

Eine neue Studie des ifo Instituts in Dresden zeigt, wie EU-Strukturfonds das Wachstum in Ostdeutschland gefördert haben. Zwischen 2014 und 2020 erhielt das Land fast 21 Milliarden Euro an Unterstützung, wobei der Großteil in wirtschaftlich schwächere Regionen floss. Die Ergebnisse unterstreichen die Auswirkungen dieser Mittel auf Produktivität und öffentliche Investitionen.

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Die EU stellte Deutschland im Förderzeitraum 2014–2020 knapp 21 Milliarden Euro zur Verfügung. Fast zwei Drittel dieser Summe gingen nach Ostdeutschland, wo seit der Wiedervereinigung wirtschaftliche Herausforderungen bestehen. Pro Kopf wurden im Osten durchschnittlich rund 700 Euro in geförderte Investitionen gesteckt – im Westen waren es nur etwa 150 Euro.

Die Studie ergab, dass jeder Euro aus EU-Mitteln zwei zusätzliche Euro an Wirtschaftsleistung erbrachte. Dieser Effekt ging vor allem auf Investitionen in Forschung, Innovation und Wissenstransfer zurück, die sich besonders wirksam auf die Steigerung der Produktivität auswirkten. Auch kleine und mittlere Unternehmen in Ostdeutschland profitierten von EU-kofinanzierten Programmen, die auf Wachstum ausgelegt waren.

Ohne die EU-Hilfe wären viele Infrastrukturprojekte und Wachstumsinitiativen in Ostdeutschland nicht realisierbar gewesen. Die öffentlichen Investitionen in der Region wären deutlich geringer ausgefallen, und zentrale Vorhaben wären unfinanziert geblieben. Die Forscher warnten, dass ein Abbau der EU-Förderung zu schweren wirtschaftlichen Rückschlägen für die Region führen könnte.

Der Bericht des ifo Instituts bestätigt, dass die EU-Strukturfonds eine entscheidende Rolle für den wirtschaftlichen Fortschritt Ostdeutschlands gespielt haben. Die Mittel unterstützten Unternehmen, Infrastruktur und Innovation und führten zu messbaren Steigerungen der Wirtschaftsleistung. Ohne diese Förderung hätte die Entwicklung der Region vor weitaus größeren Herausforderungen gestanden.

Quelle