WM-Aus trotz Millioneninvestitionen: Deutschlands Fußball-Krise nach frühem Scheitern
Elfriede WielochWM-Aus trotz Millioneninvestitionen: Deutschlands Fußball-Krise nach frühem Scheitern
Deutschland scheidet trotz hoher Investitionen früh aus der WM aus
Trotz massiver Finanzspritzen für das Turnier ist die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft gescheitert. Der vorzeitige Abschied kommt, nachdem Hunderte Millionen an die FIFA geflossen sind. Ein Autor, der das Team über lange Zeit begleitet hat, blickt nun mit Sorge in die Zukunft der Mannschaft.
Der Journalist gibt zu, in den vergangenen Wochen eine gewisse Zuneigung zur DFB-Elf entwickelt zu haben. Er hatte gehofft, dass sie wenigstens das Viertelfinale erreichen würde – doch die Reise endete früher als erwartet. Seine Besorgnis über die Perspektiven des Teams bleibt jedoch bestehen.
Besonders auffällig war für ihn eine Äußerung des Bundespräsidenten, wonach die Bewertung einer Kandidatur keine Einzelleistung sei. Der Autor beobachtet zudem, wie der Präsident offenbar versucht, sich an seiner eigenen Herangehensweise zu orientieren. Dennoch ist er überzeugt, dass eine Erweiterung des Turniers Deutschland langfristig zugutekommen könnte.
Ein deutscher Spieler hat ihn mit seinen religiösen Ansichten besonders beeindruckt. Der Autor zieht sogar in Erwägung, für den Bundespräsidenten über Spiele bei dieser WM zu berichten.
Der frühe Abschied Deutschlands wirft Fragen über die sportliche Ausrichtung des Landes auf. Die finanziellen Aufwendungen für das Turnier haben sich nicht in Erfolge auf dem Platz übersetzt. Und auch die neu gewonnene Sympathie des Autors für die Mannschaft mildert seine Sorgen um die Zukunft nicht.
