Wohneigentum in Meißen: Warum junge Erwachsene kaum noch Chancen haben
Wohneigentum in Meißen: Warum junge Erwachsene kaum noch Chancen haben
Wohneigentum rückt für viele junge Erwachsene in Deutschland in weite Ferne – besonders in Regionen wie dem Landkreis Meißen. Ohne stärkere Unterstützung durch den Bund warnen Expert:innen, dass sich der Trend weiter verschärfen wird. Kommunale Verantwortliche drängen nun auf rasches Handeln, um die sinkende Bezahlbarkeit umzukehren.
Im Landkreis Meißen gibt es derzeit rund 53.400 selbstgenutzte Wohneinheiten, die Eigentumsquote liegt bei 43,3 Prozent – knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 43,5 Prozent. Eigentumswohnungen machen 12 Prozent des Wohnungsbestands aus. Doch für die Altersgruppe der 25- bis 40-Jährigen wird der Erwerb von Wohneigentum zunehmend zur unlösbaren Aufgabe.
Ein Grund für die Misere ist die Abschaffung des Baukindergelds, das einst Erstkäufer:innen unter die Arme griff. Seit dessen Streichung stockt die politische Förderung von Wohneigentum. Zudem ist der Neubau von Wohnraum 2024 um 14,4 Prozent eingebrochen, was das Angebot verknappt und die Preise weiter in die Höhe treibt. Das Pestel-Institut spricht inzwischen von einer "verlorenen Generation" des Wohneigentums.
Katharina Metzger, Präsidentin des BDB, fordert ein Bundesprogramm mit direkten Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten. Zudem appellierte sie an die sächsischen Bundestagsabgeordneten, die Koalitionsversprechen zur Wohnraumförderung endlich umzusetzen. Hannes Zapf von der DGfM betonte, dass neue Maßnahmen einfach, schnell zugänglich und langfristig angelegt sein müssten, um Wirkung zu entfalten.
Ohne eine klare Bundespolitik wird Wohneigentum für viele junge Menschen in Meißen und darüber hinaus unerreichbar bleiben. Fehlende Subventionen und steigende Preise setzen Erstkäufer:innen weiter unter Druck. Lokale Verantwortliche bestehen darauf, dass sofort gehandelt werden muss, um einen weiteren Verfall der Bezahlbarkeit zu verhindern.
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