ZDF korrigiert Vorwurf gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen und Hassgewalt
Margot RudolphZDF korrigiert Vorwurf gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen und Hassgewalt
Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat Elon Musk vorgeworfen, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Diese Behauptung erfolgte nach gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast, bei denen ein sudanesischer Staatsbürger einen Schotten fast enthauptet hatte. Später räumte der Sender ein, seine Formulierung sei unpräzise und irreführend gewesen.
Die Unruhen in Belfast begannen, nachdem sich ein Video des Angriffs rasant in den sozialen Medien verbreitet hatte. Es löste Krawalle und Angriffe auf Migranten aus, darunter Brandanschläge auf Wohnhäuser von Zuwanderern sowie einen von Afrikanern betriebenen Supermarkt.
In der Sendung ZDF heute live hieß es, Musk und der britische Rechtsextremist Tommy Robinson hätten zu Protesten aufgerufen. Musk hatte Robinsons Aufruf auf seiner Plattform X verstärkt und geschrieben: „Nur durch wiederholten und lauten Protest haben wir eine Chance.“
ZDF gab später zu, dass die Berichterstattung ungenaue und missverständliche Formulierungen enthalten habe. Diese Korrektur erfolgte, nachdem der Beitrag für Kontroversen gesorgt hatte. Die Gewalt in Belfast hatte bereits erhebliche Schäden angerichtet und in der lokalen Bevölkerung Angst ausgelöst.
