14 April 2026, 20:18

Zeitumstellung 2025: Wie sich die Uhrumstellung auf Löhne und Arbeitszeiten auswirkt

Balkendiagramm, das die Anzahl der wöchentlich geleisteten Arbeitsstunden zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Zeitumstellung 2025: Wie sich die Uhrumstellung auf Löhne und Arbeitszeiten auswirkt

Die nächsten Zeitumstellungen im Vereinigten Königreich bringen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber unterschiedliche Herausforderungen mit sich. In der Nacht vom 28. auf den 29. März werden die Uhren eine Stunde vorgestellt, sodass eine Stunde übersprungen wird. Dann, in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober, werden sie wieder zurückgestellt – die Nacht wird dadurch um eine zusätzliche Stunde verlängert. Beide Umstellungen wirken sich auf Löhne und Arbeitszeiten aus, allerdings auf unterschiedliche Weise.

Bei der Umstellung im März – von Samstag auf Sonntag, den 29. – springt die Uhr von 1:59 Uhr direkt auf 3:00 Uhr, wodurch eine Stunde des Tages effektiv entfällt. Arbeitgeber dürfen ihre Mitarbeiter nicht einfach dazu verpflichten, diese verlorene Stunde nachzuarbeiten, es sei denn, es gibt eine vorherige Vereinbarung. Stundenlohnempfänger könnten daher eine leichte Kürzung ihres Lohns hinnehmen müssen, sofern ihre Verträge keine Sonderregelungen vorsehen. Beschäftigte mit festem Monatsgehalt hingegen spürten keine Änderungen bei ihrem Einkommen.

Die Herbstumstellung in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober ist komplexer. Wenn die Uhren zurückgestellt werden, kommt eine zusätzliche Stunde hinzu. Arbeitgeber können verlangen, dass Schichten bis zur ursprünglich geplanten Endzeit fortgeführt werden, um einen durchgehenden Betrieb zu gewährleisten. Ob diese Extra-Stunde als Überstunde gilt, hängt von den bestehenden Verträgen, Tarifvereinbarungen oder betrieblichen Richtlinien ab.

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Falls keine vorherige Regelung besteht, müssen Überstunden während der Herbstumstellung in der Regel zusätzlich vergütet werden. Manche Verträge decken gelegentliche Zusatzstunden bereits über das Bruttogehalt oder Arbeitszeitkonten ab. Andere sehen eine finanzielle Entschädigung für die Mehrarbeit vor.

Während die Zeitumstellung im Frühling die Arbeitszeit um eine Stunde verkürzt, verlängert sie sich im Herbst um eine Stunde. Arbeitgeber müssen bei beiden Szenarien die vertraglichen Bestimmungen einhalten. Arbeitnehmer sollten ihre Verträge prüfen, um zu verstehen, wie sich Lohn und Arbeitszeiten für sie konkret ändern.

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