13 June 2026, 02:19

Zweifel an Backhaus' Angaben: Wie lange lebte der freigelassene Buckelwal wirklich?

Bericht: Zweifel an den Aussagen von Minister Backhaus zu toten Buckelwal

Zweifel an Backhaus' Angaben: Wie lange lebte der freigelassene Buckelwal wirklich?

Interne Dokumente aus dem Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns werfen Zweifel an den Aussagen von Minister Till Backhaus über einen Buckelwal auf. Der Wal war am 2. Mai freigelassen worden, und seine Bewegungen wurden mit einem Splash10-F-Gerät verfolgt. Ungeklärt bleibt, wie lange er nach der Freilassung überlebte.

Laut den Aufzeichnungsdaten legte der Wal nach seiner Freilassung 215 Kilometer in gerader Linie zurück. Burkard Baschek, Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, prüfte die Informationen und wies darauf hin, dass das Gerät nur einen Teil seiner Möglichkeiten erfasste. Er bestätigte, dass der Wal innerhalb der ersten vier Stunden tauchte, fand jedoch keine Belege für mehrtägige Tauchschemata, wie sie der Minister behauptet hatte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Minister Backhaus erklärte gegenüber Journalisten, der Wal habe bis zum 6. oder 7. Mai gelebt. Er gab an, Experten des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) hätten die Verfolgungsdaten erhalten. Tatsächlich stammten die Daten jedoch von einer privaten Rettungsinitiative und nicht von LUNG. Baschek äußerte Skepsis gegenüber den Behauptungen des Ministers und verwies auf das Fehlen eindeutiger Beweise in den Aufzeichnungen.

Die vorliegenden Daten bestätigen nicht, ob der Wal tatsächlich bis zum 6. oder 7. Mai überlebte. Fachleute können weder die Zeitangaben des Ministers noch die Herkunft der Verfolgungsinformationen verifizieren. Die Diskrepanz unterstreicht die Unsicherheiten in der offiziellen Darstellung über das Schicksal des Wales.

Quelle