17 January 2026, 23:37

1.400 Menschen demonstrieren in Leipzig für Palästina – Polizei greift ein

Eine große Gruppe von Menschen, einige mit Masken und Schildern, steht vor einem Gebäude während einer Protestaktion in Berlin, mit Fahrzeugen, Bäumen, Laternenmasten und Gebäuden mit Fenstern im Hintergrund und dem Himmel darüber.

Rund 1.400 Menschen bei Pro-Palästinensischer Demonstration in Leipzig - 1.400 Menschen demonstrieren in Leipzig für Palästina – Polizei greift ein

Am Samstag, dem 17. Januar 2026, fand in Leipzig eine solidarische Kundgebung für Palästina statt. Rund 1.400 Menschen versammelten sich im Stadtteil Connewitz, organisiert von extremistischen Gruppen und lokalen Aktivistennetzwerken. Die Polizei beobachtete die Veranstaltung genau, als sich der Demonstrationszug in Richtung Innenstadt bewegte.

Die Kundgebung startete in Connewitz unter Führung von Handala Leipzig, Lotta Antifascista und dem Palästina-Aktionsbündnis Leipzig. Zwar blieb die Mehrheit der Teilnehmenden friedlich, doch griffen die Beamten mehrfach ein – vor allem wegen vermummter Personen. Trotz der angespannten Stimmung verlief der Marsch unter Polizeibegleitung weiter.

In ganz Leipzig beteiligten sich an diesem Tag über 3.000 Menschen an ähnlichen Versammlungen. Bis zum Abend beruhigte sich die Lage am Connewitzer Kreuz, ohne dass es zu größeren Zwischenfällen kam.

Die Demonstration endete ohne schwerwiegende Störungen. Die Polizei war durchgehend präsent und sorgte dafür, dass der Zug geordnet blieb. Die Leipziger Behörden beobachten solche Veranstaltungen weiterhin aufmerksam, da sich die öffentlichen Kundgebungen in der Stadt fortsetzen.