16-Jähriger riskiert mit Leichtquad auf Autobahn A27 gefährliche Situation
Elfriede Wieloch16-Jähriger fährt mit 45 km/h auf der A27 - 16-Jähriger riskiert mit Leichtquad auf Autobahn A27 gefährliche Situation
Ein 16-jähriger Fahrer ist auf der Autobahn A27 bei Bremerhaven mit einem Leichtquad aufgefallen, das er dort unzulässig steuerte. Da das Fahrzeug weit unter der auf Autobahnen vorgeschriebenen Mindestgeschwindigkeit unterwegs war, entstand für andere Verkehrsteilnehmer eine gefährliche Situation. Die Behörden haben nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Jugendlichen eingeleitet.
Der Vorfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Bremerhaven-Überseehäfen und Debstedt. Der Teenager gab später an, er habe den Anweisungen seines Navigationsgeräts gefolgt und die gesetzlichen Beschränkungen für das Auto nicht gekannt.
Leichtquads, zu denen etwa kleine Baumaschinen zählen, dürfen maximal 45 km/h schnell fahren. Auf deutschen Autobahnen gilt hingegen eine Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h. Diese Regelung ist seit 2021 unverändert in Kraft – Ausnahmen gibt es nur für Baustellenverkehr oder mit Sondergenehmigung.
Das langsam fahrende Auto des Jugendlichen behinderte den Verkehrsfluss und stellte eine Gefahr für schneller fahrende Autos dar. Trotz der potenziellen Risiken gab es in jüngster Zeit keine gesetzlichen Reformen, die die Einschränkungen für solche Fahrzeuge gelockert hätten.
Der Fall wird nun im Rahmen des Ordnungswidrigkeitsverfahrens weiterverfolgt. Die Aktion des Teenagers unterstreicht die anhaltenden Gefahren, die von ungeeigneten Fahrzeugen auf Schnellstraßen ausgehen. Die Autobahnregeln verbieten Autos weiterhin – es sei denn, es liegen spezielle Ausnahmetatbestände vor.






