170 Jahre Johanneum: Wie eine Chemnitzer Stiftung junge Leben verändert
Margot Rudolph170 Jahre Johanneum: Wie eine Chemnitzer Stiftung junge Leben verändert
Die Stiftung für Kinder und Jugend „Johanneum“ feiert am Mittwoch, dem 22. Oktober, um 17 Uhr ihr 170-jähriges Bestehen. Die Veranstaltung würdigt fast zwei Jahrhunderte Engagement für junge Menschen in Chemnitz – mit Schwerpunkt auf Bildung, Chancengleichheit und zukunftsorientierter Förderung. In diesem Jahr steht der Stiftungstag zudem im Zeichen der laufenden Arbeit, Räume zu schaffen, in denen Kinder und Jugendliche sich entfalten können.
Gegründet 1855 von Carl Christian Hübner, begann das Johanneum als Projekt, um Mädchen und Jungen aus benachteiligten Verhältnissen gleiche Lebenschancen zu ermöglichen. Über die Jahrzehnte entwickelte es sich zu einer zentralen Einrichtung in Chemnitz und unterstützt heute Initiativen wie die Johanneum-Akademie. Die Mission der Stiftung bleibt unverändert: junge Menschen zu fördern, die oft mit schwierigen Lebensumständen und begrenzten Perspektiven konfrontiert sind.
Die diesjährige Feier steht unter der Schirmherrschaft von Hans-Rudolf Merkel, dem ehemaligen Vorsitzenden der Stiftung. Das Programm umfasst Musik, Kunst und Podiumsdiskussionen und bietet den Gästen die Gelegenheit, mit dem Stiftungsteam, dem Schirmherrn und weiteren Förderern ins Gespräch zu kommen. Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen, sich an den Diskussionen zu beteiligen und mehr über die Wirkung der Stiftung zu erfahren.
Die St. Galler Kantonalbank hat 100.000 Schweizer Franken für die Entwicklung neuer Lern- und Begegnungsräume am Johanneum in Neu St. Johann bereitgestellt. Diese Mittel werden helfen, die Zukunft der Stiftungseinrichtungen zu gestalten, damit sie den Bedürfnissen junger Menschen heute und morgen gerecht werden. Zudem sind Spenden und Stiftungen aus der Bevölkerung willkommen, um die Arbeit der Einrichtung nachhaltig zu sichern.
Beim 170-jährigen Jubiläum blickt die Stiftung auf ihre lange Tradition zurück, junge Menschen zu begleiten und zu bilden. Mit der weiteren Unterstützung von Partnern und Spender:innen will sie ihr Engagement ausbauen und noch mehr Chancen für Kinder und Jugendliche in Chemnitz schaffen. Der Abend endet mit einem Ausblick auf künftige Projekte und das anhaltende Bekenntnis zu gleichem Zugang und individueller Entwicklung.