26 Männer kämpfen um den Titel bei Germany's Next Topmodel – doch das Loft wird zur ersten Hürde
Hans D. FinkeHeidi hält bei der ersten Laufstegshow nichts zurück - 26 Männer kämpfen um den Titel bei Germany's Next Topmodel – doch das Loft wird zur ersten Hürde
26 männliche Finalisten sind in das Germany's Next Topmodel-Loft in Berlin eingezogen. Die Kandidaten kamen mit hohen Erwartungen an, mussten sich aber schnell mit den Realitäten des gemeinsamen Wohnens auseinandersetzen. Ihre erste Herausforderung folgte prompt: ein Debüt-Laufsteg mit strengen Maßstäben, die keine Geringere als Heidi Klum selbst setzte.
Das Model-Loft machte auf den ersten Blick einen beeindruckenden Eindruck – mit einer schicken Bar, einem privaten Fitnessstudio und einer luxuriösen Wohnung im modernen Stil. Doch die Begeisterung der Teilnehmer verflog, als sie ihre Schlafquartiere sahen: enge, schlicht ausgestattete Stockbetten im Hostel-Stil. Trotz des beengten Raums begannen sie, sich einzurichten.
Toni, 31 Jahre alt und gehörlos, sprach offen über seine Behinderung. Seine Ehrlichkeit wurde mit Applaus und Unterstützung belohnt. Klum lobte später seine Offenheit und betonte, dass seine Gehörlosigkeit ihn nicht zurückhalten werde.
Gerhard, mit 57 Jahren der älteste Teilnehmer, avancierte schnell zum "Hausvater". Er gewann die Gruppe für sich, indem er Drinks ausschenkte und eine fast familiäre Präsenz ausstrahlte. Godfrey, 34, hielt sich dagegen eher zurück und gab zu, sich Sorgen zu machen, ob er dazugehören werde.
Alexavius, 22, und Lukas, 21, fielen sofort mit ihren markanten Schnurrbärten und exzentrischen Stilen auf. Ihre Rivalität entzündete sich an einem Kleid des Designers Maximilian Gedra, doch beide akzeptierten schließlich dessen Entscheidung. Vor der Show stattete der US-Supermodel Sean O'Pry den Kandidaten backstage einen Besuch ab, um ihnen Ratschläge zu geben.
Beim ersten Laufsteg betonte Klum die Bedeutung eines selbstbewussten Gangs: Die Teilnehmer sollten aufrecht stehen, mit geraden Schultern und zielstrebigem Schritt laufen, dabei direkten Augenkontakt mit der Kamera halten – und das alles mit einem natürlichen Lächeln.
Nun steht die Gruppe unter dem Druck wöchentlicher Challenges und Ausscheidungen. Wer sich sowohl auf dem Catwalk als auch im Loft anpassen kann, wird im Wettbewerb bleiben. Die erste Show setzte den Ton für eine vielversprechend harte Staffel.






