08 March 2026, 16:20

84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Bundespolizisten und Banker

Eine Goldmünze mit der Aufschrift "20 zlotych 1839" auf einem weißen Hintergrund.

Polizeifake: Senior verliert 300.000 Euro - 84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Bundespolizisten und Banker

Eine 84-jährige Frau aus Hilden bei Düsseldorf hat ihr gesamtes Erspartes verloren, nachdem sie Opfer eines raffinierten Betrugs wurde. Kriminelle, die sich als Bundespolizisten, Staatsanwälte und Bankmitarbeiter ausgaben, brachten sie dazu, rund 300.000 Euro zu überweisen. Der Schwindel flog erst vergangenen Freitag (6. März) auf, als die Frau versuchen wollte, einen Kredit für weitere Zahlungen aufzunehmen.

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Der Betrug begann im Dezember, als ein Mann die Seniorin anrief und behauptete, Bundespolizist zu sein. Er überredete sie, ihr Geld abzuheben und in Gold umzuwandeln. In den folgenden Wochen meldeten sich weitere Anrufer – angeblich Staatsanwälte, Richter und Bankangestellte – mit neuen Forderungen.

Die Masche endete erst, als Bankmitarbeiter Verdacht schöpften und die Bundespolizei alarmierten. Diese deckte das volle Ausmaß des Betrugs auf: Die ältere Dame hatte den Tätern bereits fast ihr gesamtes Vermögen überwiesen.

Der Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle in der Region ein. So drang im Hochtaunuskreis am 5. und 6. Februar 2026 ein falscher Polizist in ein Haus in Oberursel ein und stahl Wertgegenstände. Zwar gibt es keine genauen bundesweiten Zahlen zu solchen Betrugsfällen im vergangenen Jahr, doch Einzelberichte deuten auf eine zunehmende Welle von Kriminellen hin, die sich als Behördenvertreter ausgeben.

Die Bundespolizei hat den Fall der Frau zur Anzeige gebracht und ermittelt nun wegen des Betrugs. Die Behörden warnen die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und sich vor ähnlichen Tricks zu hüten. Banken und Strafverfolgungsbehörden beobachten verdächtige Aktivitäten, um weitere Opfer zu verhindern.

Quelle