14 March 2026, 16:15

AfD in Brandenburg: Springer strebt 2029 die absolute Mehrheit an

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte von Brandenburgs geografischen Merkmalen, das auf einer schwarzen Oberfläche liegt.

AfD-Landeschef Springer in Brandenburg bestätigt - AfD in Brandenburg: Springer strebt 2029 die absolute Mehrheit an

In den vergangenen Jahren hat sich die politische Landschaft Brandenburgs stark verändert, wobei die Alternative für Deutschland (AfD) zunehmend an Einfluss gewonnen hat. Nach der Landtagswahl 2024 trug der Aufstieg der Partei Anfang 2026 zum Scheitern der SPD/BSW-Koalition bei. Seitdem regiert ein neues Bündnis aus SPD und CDU, doch die AfD bleibt unter der Führung von René Springer eine dominierende Kraft.

René Springer steht seit zwei Jahren an der Spitze der brandenburgischen AfD. Seine Wiederwahl zum Landesvorsitzenden im Jahr 2026 sicherte ihm eine weitere zweijährige Amtszeit. Die Mitglieder unterstützten ihn mit 82,3 Prozent der Stimmen – ein leicht besserer Wert als die 82,1 Prozent bei seiner vorherigen Wahl.

Springer hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: bei der Landtagswahl 2029 die absolute Mehrheit zu erringen. Damit strebt er eine Alleinregierung der AfD an – ein Schritt, der die politische Landschaft Brandenburgs grundlegend verändern würde.

Die politische Instabilität des Landes zeigte sich deutlich nach der Wahl 2024, als das starke Abschneiden der AfD – von Beamten als AfD-Hoch bezeichnet – zu Spannungen in der Koalition führte. Bis Januar 2026 führten Austritte aus der BSW schließlich zum Zusammenbruch der SPD-geführten Regierung. Im März 2026 übernahm eine neue SPD-CDU-Koalition, bekannt als Rot-Schwarz, unter Ministerpräsident Dietmar Woidke die Regierungsgeschäfte. Eine aktuelle Umfrage aus dem Jahr 2026 in einem Wahlkreis zeigte die SPD mit 23,9 Prozent vorne, gefolgt von der BSW mit 16,1 Prozent und der CDU mit 12,2 Prozent – die genauen Werte der AfD wurden nicht genannt.

Springers Wiederwahl festigt die Position der AfD, während sich Brandenburg auf die Wahl 2029 vorbereitet. Der Vorstoß der Partei für eine Alleinregierung unterstreicht ihr wachsendes Selbstbewusstsein. Gleichzeitig steht die aktuelle SPD-CDU-Koalition weiterhin unter Druck, die Unzufriedenheit der Wähler zu lindern und dem Einfluss der AfD entgegenzuwirken.

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