Alexander Schmidt soll Chemie Leipzig vor dem Abstieg retten – als Trainer und Sportdirektor
Margot RudolphAlexander Schmidt soll Chemie Leipzig vor dem Abstieg retten – als Trainer und Sportdirektor
Chemie Leipzig stellt Alexander Schmidt als neuen Cheftrainer vor
Der 49-jährige Alexander Schmidt übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt des Cheftrainers bei Chemie Leipzig und wird zugleich die Rolle des Sportdirektors ausfüllen. Seine Verpflichtung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Verein am Tabellenende der Liga kämpft.
Schmidt bringt umfangreiche Erfahrung mit: Zuvor trainierte er unter anderem den TSV 1860 München und Dynamo Dresden, wo seine Mannschaften durch einen intensiven, auf Balleroberung ausgerichteten Spielstil auffielen. Seine Trainingsphilosophie basiert auf hoher Laufbereitschaft, schnellen Spielübergängen und einer offensiv ausgerichteten Herangehensweise.
Doch Schmidt setzt nicht nur auf Taktik – Kommunikation und Vertrauen spielen in seiner Arbeit eine zentrale Rolle. Er legt Wert auf enge Bindungen zu seinen Spielern und ist überzeugt, dass Empathie und gegenseitiger Respekt die Leistungen auf dem Platz steigern. Seine Methoden haben ihm den Ruf eingebracht, auch in schwierigen Situationen das Beste aus seinen Teams herauszuholen. Der neue Trainer verfügt über die UEFA-Pro-Lizenz, die höchste Trainerqualifikation im europäischen Fußball. Sein Vertrag bei Chemie Leipzig läuft bis Sommer 2027 und gibt ihm damit Zeit, seine Vision umzusetzen. Aktuell belegt der Verein nach 18 Spieltagen den 16. Tabellenplatz – sechs Punkte entfernt von einem Nicht-Abstiegsplatz – und setzt auf Schmidt, um die Wende einzuleiten.
Dass Schmidt sowohl als Cheftrainer als auch als Sportdirektor fungiert, markiert einen klaren Strategiewechsel für Chemie Leipzig. Seine Erfahrung im Unterhaus und sein Fokus auf Teamzusammenhalt werden auf die Probe gestellt, während der Klub um den Klassenerhalt kämpft. Die kommenden Monate werden zeigen, ob seine Methoden das Team aus der Abstiegszone führen können.