07 April 2026, 06:18

Baden-Württemberg rutscht auf vorletzten Platz der Wirtschaftsleistung ab – drittes Rezessionsjahr in Folge

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Baden-Württemberg rutscht auf vorletzten Platz der Wirtschaftsleistung ab – drittes Rezessionsjahr in Folge

Baden-Württembergs Wirtschaft kämpft seit drei Jahren in Folge – und liegt nun auf dem vorletzten Platz unter den deutschen Bundesländern. Die Wirtschaftsleistung der Region erreichte 2022 ein Volumen von 667,1 Milliarden Euro und machte damit fast 15 Prozent der deutschen Gesamtwirtschaft aus. Doch in jüngster Zeit blieb das Wachstum hinter dem Bundesschnitt zurück, wobei wichtige Branchen im vergangenen Jahr weiter schrumpften.

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Am stärksten betroffen war der Industriesektor in Baden-Württemberg: Hier ging die Produktion real um 2,6 Prozent zurück. Auch die Bauwirtschaft verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang und verschärfte so die wirtschaftlichen Probleme der Region. Lediglich der Dienstleistungssektor konnte ein leichtes Plus verbuchen und wuchs um 0,4 Prozent.

Deutschlandweit verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern mit einem Wachstum von etwa 1,4 Prozent die beste Entwicklung. Am anderen Ende der Skala stand das Saarland mit dem stärksten Rückgang – hier schrumpfte die Wirtschaft um 0,9 Prozent. Baden-Württembergs Rezession dauert mittlerweile das dritte Jahr an und platziert das Land damit in der aktuellen Rangliste nur noch vor einem einzigen anderen Bundesland.

Trotz der anhaltenden Schwächephase bleibt die Wirtschaftsleistung der Region beträchtlich: Fast ein Sechstel der deutschen Gesamtwirtschaft wird hier erwirtschaftet. Doch mit rückläufiger Industrie und schrumpfender Bauwirtschaft steht Baden-Württemberg vor anhaltenden Herausforderungen. Die Position am unteren Ende der Bundesländer-Rangliste unterstreicht die Tiefe des aktuellen Abschwungs.

Quelle