29 December 2025, 00:35

Baukosten in Sachsen erreichen im August 2025 neuen Höchststand

Ein Gebäude mit Fenstern, Türen und Text auf seiner Fassade.

Dämmung und Brandschutz in Sachsen fast 10 Prozent teurer - Baukosten in Sachsen erreichen im August 2025 neuen Höchststand

Baukosten in Sachsen steigen weiter – Preise im August 2025 leicht über Vorjahresniveau

Die Baukosten in Sachsen sind erneut angestiegen: Im August 2025 lagen die Preise etwas höher als im Vorjahr. Während einige Leistungen günstiger wurden, verzeichneten mehrere Schlüsselbereiche spürbare Teuerungen.

Die Kosten für den Wohnungsbau kletterten im Vergleich zu August 2024 um 2,8 Prozent. Seit 2021 hat sich der Gesamtanstieg im Wohnungsbau auf 39 Prozent summiert. Auch Instandhaltungsarbeiten an bestehenden Gebäuden wurden teurer – hier stieg der Preis um 3,4 Prozent.

Beim Rohbau gab es einen moderateren Anstieg von 1,8 Prozent, während die Ausbauarbeiten um 3,5 Prozent zulegten. Straßen- und kommunale Kanalbauprojekte verteuerten sich ebenfalls um 3,5 Prozent. Die stärksten Preissprünge zeigten sich in spezialisierten Bereichen: Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten stiegen um 9,2 Prozent, der Schallschutz mit Brandschutz für technische Anlagen sogar um 9,9 Prozent. Nicht alle Kosten stiegen jedoch an. Die Installation von Aufzügen und Fahrtreppen verbilligte sich um 3,3 Prozent. Trotz der stark gestiegenen Nachfrage nach Lärm- und Brandschutzmaßnahmen hat sich bis Dezember 2025 in Sachsen kein Unternehmen öffentlich in diesem Sektor erweitert oder neu gegründet.

Die aktuellen Zahlen bestätigen den anhaltenden Aufwärtstrend bei den Baukosten in Sachsen. Zwar sind einige Leistungen wie Aufzugsinstallationen günstiger geworden, doch die meisten Bereiche – insbesondere spezialisierte technische Arbeiten – treiben die Gesamtkosten weiter in die Höhe. Die Daten spiegeln den anhaltenden Kostendruck bei Neubauten und Sanierungsprojekten in der gesamten Region wider.