Berliner Sportszene boomt: Über 822.000 Aktive in 2025 registriert
Berlins Sportlandschaft wächst rasant
In den vergangenen zwölf Monaten hat sich die Berliner Sportszene deutlich weiterentwickelt. Der Landessportbund Berlin (LSB) verzeichnete 2025 insgesamt 12.858 Neumitglieder, sodass die Zahl der aktiven Sportlerinnen und Sportler auf 822.294 stieg. LSB-Präsident Thomas Härtel bezeichnete den Sport als die "größte Bürgerbewegung der Stadt" und betonte seine breite Attraktivität über alle Altersgruppen hinweg.
Die aktuellen Zahlen zeigen einen Mitgliederschub von 5,14 Prozent seit Januar 2025. Der Berliner Fußball-Verband bleibt mit 241.282 registrierten Mitgliedern der mitgliederstärkste Fachverband. Unter den Einzelvereinen führt der 1. FC Union Berlin mit 71.328 Mitgliedern, gefolgt von Hertha BSC mit 60.461.
Auch neue Sportarten gewinnen an Beliebtheit. Basketball, American Football und Cheerleading zählen mittlerweile zu den zehn größten Verbänden. Gleichzeitig wurden Tischfußball und Pétanque offiziell als anerkannte Disziplinen in den LSB aufgenommen.
Besonders stark nachgefragt sind schulnahe Sportprogramme. Frauen, Mädchen, Kinder und Menschen über 61 Jahren nehmen diese Angebote so häufig wie nie zuvor wahr. Der Trend spiegelt eine generelle Entwicklung hin zu inklusiven und zugänglichen Sportmöglichkeiten in der Stadt wider.
Der Mitgliederschub bestätigt das wachsende Interesse der Berliner an organisiertem Sport. Mit fast 823.000 Aktiven unterstreichen die LSB-Daten die Vielfalt der Berliner Sportkultur. Fußball bleibt zwar dominierend, doch auch aufstrebende Disziplinen stoßen auf immer größeres Interesse.






