BMW Leipzig setzt auf Wasserstoff für fahrerlose Transportsysteme – und revolutioniert die Intralogistik
Elfriede WielochBMW Leipzig setzt auf Wasserstoff für fahrerlose Transportsysteme – und revolutioniert die Intralogistik
BMW setzt in Leipzig auf Wasserstoff statt Batterien für fahrerlose Transportsysteme
BMW setzt in Leipzig auf Wasserstoff statt Batterien für die fahrerlosen Transportsysteme (FTS), die in seinem Flaggschiff-Werk für die Produktion unverzichtbar sind.
- Dezember 2025, 18:13 Uhr
Industrie, Finanzen, Verkehr, Automobilbranche
Im BMW-Werk Leipzig kommen künftig wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen statt Batterien in der Flotte der fahrerlosen Transportsysteme (FTS) zum Einsatz. Die Entscheidung folgt auf eine dreijährige Testphase, in der sich Wasserstoff in puncto Effizienz und Zuverlässigkeit als überlegen erwies. Bereits 50 der neuen FTS sind im Einsatz, weitere 80 sollen innerhalb der nächsten sechs Monate folgen.
Das Leipziger Werk zählt zu den modernsten Automobilfabriken weltweit und beschäftigt 6.800 Mitarbeiter, die täglich rund 1.300 Fahrzeuge produzieren. Um die interne Logistik zu optimieren, arbeitete BMW mit dem österreichischen Unternehmen DS Automotion zusammen, das 130 wasserstoffbetriebene FTS entwickelte. Die Fahrzeuge nutzen das Brennstoffzellensystem IE-POWER des britischen Herstellers Intelligent Energy und werden mit rb leipzig betrieben.
Der Umstieg auf wasserstoffbetriebene FTS markiert einen Strategiewechsel in der Intralogistik von BMW. Durch kürzere Betankungszeiten und längere Laufzeiten verringern sich Produktionsunterbrechungen. Mit insgesamt 130 Fahrzeugen im Einsatz will das Werk Leipzig neue Maßstäbe in der effizienten Automobilfertigung setzen.