06 May 2026, 10:19

Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Uni-Gebäude

Ein großes steinernes Universitätsgebäude mit einem gewölbten Eingang, umgeben von grünem Gras, Pflanzen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Uni-Gebäude

Die Universität Bremen steht vor einem umfassenden Modernisierungsprojekt, nachdem der Bremer Senat Investitionen in Höhe von 20,5 Millionen Euro bewilligt hat. Die Mittel sollen zwei der ältesten Gebäude des Campus sanieren und so die Sicherheit, Nachhaltigkeit sowie die Studienbedingungen deutlich verbessern. Das Vorhaben ist Teil einer größeren Strategie, mit der die Stadt ihre Position in Wissenschaft und Bildung stärken will.

Im Fokus der Investitionen stehen die Gebäude Geisteswissenschaften 1 (GW1) und Naturwissenschaften 1 (NW1), die bereits bei der Gründung der Universität errichtet wurden. Rund 18,8 Millionen Euro stammen aus Bundesmitteln im Rahmen der Beschleunigten-Bau-Initiative, den Rest übernimmt das Land. Zu den geplanten Maßnahmen gehören die Beseitigung schädlicher Baustoffe, die Verbesserung des Brandschutzes sowie die Modernisierung der technischen Infrastruktur.

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Die Sanierung schafft zudem neue Lernräume und passt die Gebäude an die aktuellen Anforderungen der Lehre an. Die Hochschulambulanz der Universität wird in einen zentralen Standort auf dem Campus verlegt und erhält modern ausgestattete Therapieräume, psychologische Labore sowie getrennte Wartebereiche für Erwachsene und Kinder.

Die Bauarbeiten werden in den kommenden vier Jahren schrittweise umgesetzt. Verantwortliche betonen, dass die Modernisierung den Campus nachhaltiger und klimafreundlicher machen werde. Ziel ist es, Studierenden und Forschenden moderne, sichere und effiziente Arbeitsumgebungen zu bieten.

Das Projekt soll die Zukunft der Universität sichern und Bremens Rolle als Wissenschaftsstandort weiter festigen. Nach Abschluss der Arbeiten werden die sanierten Gebäude verbesserte Lernbedingungen und bessere Fördermöglichkeiten für den wissenschaftlichen Nachwuchs bieten. Der stufenweise Ansatz garantiert dabei möglichst wenig Beeinträchtigungen und langfristige Vorteile für die akademische Gemeinschaft.

Quelle