Bremens Freimarkt feiert mit Tradition und Spektakel seine 985. Ausgabe
Hans D. FinkeFanfares und Feuerwerke - Der Bremer Freimarkt beginnt - Bremens Freimarkt feiert mit Tradition und Spektakel seine 985. Ausgabe
Bremens Freimarkt, einer der ältesten und größten Jahrmärkte Deutschlands, hat offiziell seine Pforten geöffnet. Als "fünfte Jahreszeit" in Norddeutschland bekannt, begrüßte die diesjährige Veranstaltung über 1,5 Millionen Besucher in der Innenstadt und auf der Bürgerweide. Der Auftakt erfolgte mit einem traditionellen Fanfarenstoß und einem historischen Spektakel, das die 985. Ausgabe des Freimarkts feierte.
Die Eröffnung wurde von der Präsidentin der Bürgerschaft, Antje Grotheer (SPD), und der Senatorin für Wirtschaft, Kristina Vogt (Die Linke), vorgenommen. Ein feierlicher dreifacher Ruf "Ischa Freimaak!" ertönte vom Bremer Rathaus und läutete die Festlichkeiten ein. Anschließend verlas ein als Bremer Roland verkleideter Darsteller gemeinsam mit einem Kind, das den "kleinen Roland" verkörperte, die seit 1035 überlieferten Marktrechte.
Besucher können fast 300 Stände erkunden, darunter drei große Festzelte und über 120 Essensstände. Für Unterhaltung sorgen 15 Geisterbahnen und Karussells, die über das Gelände verteilt sind. Am ersten Abend rundete ein Feuerwerk den Auftakt ab und erleuchtete den Himmel über dem Festplatz.
Bis zum 2. November setzt der diesjährige Freimarkt eine Tradition fort, die fast ein Jahrtausend überdauert hat. Historische Aufzeichnungen verzeichnen lediglich sechs Absagen in seiner langen Geschichte, meist bedingt durch Kriege wie den Dreißigjährigen Krieg oder die Weltkriege.
Die 985. Ausgabe des Freimarkts vereint Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote und historische Feiern. Mit seiner Mischung aus Tradition und Unterhaltung bleibt die Veranstaltung ein Magnet für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Nach zwei Wochen Festbetrieb schließt der Freimarkt am 2. November seine Tore.






