10 May 2026, 04:17

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasreserven in Deutschland sind ausreichend gesichert

Balkendiagramm, das den prozentualen Anteil von Russlands Naturgasimporten in Europa zeigt.

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasreserven in Deutschland sind ausreichend gesichert

Die Bundesnetzagentur hat Bedenken hinsichtlich der Gasreserven in Deutschland zurückgewiesen. Agenturpräsident Klaus Müller betonte, dass die aktuellen Vorräte ausreichen, und warnte vor unnötiger Beunruhigung. Zwar räumte er ein, dass es öffentliche Forderungen nach vollen Speichern bis Mitte Mai gebe, bezeichnete diese jedoch als unrealistisch und unnötig.

In den vergangenen zwei Wochen sind die Gasspeicherstände um drei Prozentpunkte gestiegen. Müller wies darauf hin, dass die großen Kavernenspeicher in Deutschland bei Bedarf innerhalb von 30 Tagen gefüllt werden könnten. Zudem hob er die Bedeutung der vier Flüssiggas-Terminals (LNG) an Nord- und Ostsee hervor, die im vergangenen Winter eine entscheidende Rolle für die Versorgungssicherheit spielten.

Obwohl die Gasspeicherung weiterhin wichtig sei, argumentierte Müller, dass die intensive Fokussierung wie in den Jahren 2022 und 2023 nicht mehr gerechtfertigt sei. Er erinnerte daran, dass nicht nur die Speicherstände, sondern auch die Gashändler für die Versorgungssicherheit verantwortlich seien. Die Haltung der Behörde spiegelt Vertrauen wider, dass das System die Nachfrage bewältigen kann, ohne die Reserven voreilig aufzufüllen.

Die Position der Bundesnetzagentur zielt darauf ab, öffentliche Sorgen über die Stabilität der Gasversorgung zu zerstreuen. Mit der vorhandenen LNG-Infrastruktur und ausreichenden Speicherkapazitäten sehen die Verantwortlichen derzeit keinen akuten Bedarf für drastische Maßnahmen. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Balance zwischen wirtschaftlicher Effizienz und zuverlässiger Energieversorgung.

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