06 January 2026, 02:41

Bundespolizei stoppt Jugendliche mit Waffen und Drogen an tschechischer Grenze

Ein Lastwagen mit Text am unteren Bildrand.

Bundespolizei stoppt Jugendliche mit Waffen und Drogen an tschechischer Grenze

Bundespolizisten in Ostdeutschland haben mehrere Jugendliche in getrennten Vorfällen festgenommen, nachdem sie verbotene Gegenstände bei sich trugen. Die Fälle betrafen junge Menschen, die beim Grenzübertritt aus Tschechien Waffen und Drogen mitführten. Die Behörden übergaben sie anschließend an die örtlichen Jugendämter.

Am 14. Dezember 2024 hielten Beamte der Bundespolizeiinspektion Ebersbach drei Jugendliche in der Nähe von Sohland an. Die Gruppe bestand aus drei Syrern im Alter von 12, 15 und 16 Jahren, die aus Tschechien eingereist waren. Bei ihnen wurden ein Schlagring, ein Butterflymesser sowie eine geringe Menge Cannabis gefunden. Die Jugendlichen gaben später an, nicht gewusst zu haben, dass diese Gegenstände verboten seien.

Einen Tag später wurden die Polizisten von einem Zugbegleiter auf drei Jugendliche aufmerksam gemacht, die ohne gültigen Fahrtausweis auf einer Strecke in Richtung Dresden unterwegs waren. Bei den Kontrollen entdeckten die Beamten weitere verbotene Gegenstände: Ein 18-jähriger Georgier hatte einen Schlagring und etwa drei Gramm Cannabis bei sich versteckt. Ein 15-jähriger Deutscher wurde mit einem Butterflymesser und einem weiteren Schlagring in seinem Schuh erwischt.

Die syrischen Jugendlichen wurden dem Jugendamt im Landkreis Görlitz übergeben. Die Vorfälle ereigneten sich im Rahmen der laufenden mobilen Grenzstreifen in der Dreiländerregion an der Grenze zu Polen und Tschechien.

Alle festgenommenen Jugendlichen wurden an die örtlichen Behörden für weitere Maßnahmen überwiesen. Die Fälle verdeutlichen die Risiken, die mit dem Mitführen verbotener Gegenstände über Grenzen hinweg verbunden sind – selbst wenn Reisende behaupten, die Gesetze nicht zu kennen. Die Bundespolizei setzt ihre Überwachung der grenzüberschreitenden Bewegungen in der Region fort.