04 January 2026, 20:43

Bundespolizei stoppt lebensgefährlichen Spieltrieb von Kindern auf Bahnschienen

Ein kleiner Zug, der für Kinder entworfen wurde, bewegt sich auf Schienen zwischen einem Baumstamm und einigen Blättern auf der rechten Seite des Bildes.

Bundespolizei stoppt lebensgefährlichen Spieltrieb von Kindern auf Bahnschienen

Bundespolizei in Chemnitz warnt nach Vorfall mit Kindern auf Gleisanlagen

Die Bundespolizei in Chemnitz hat eine Warnung herausgegeben, nachdem zwei Kinder dabei beobachtet wurden, Gegenstände auf Bahnschienen zu legen. Der Vorfall ereignete sich auf der Strecke zwischen Chemnitz und Zwickau in der Nähe der Jakobstraße. Beamte griffen ein, um weitere Gefahren abzuwenden.

Nach Hinweisen auf Kinder auf den Gleisen trafen Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz am Ort ein. Sie entdeckten einen Elfjährigen und einen Sechsjährigen, die Gegenstände wie einen Regenschirm und Steine auf die Schienen gelegt hatten. Kurze Zeit später überfuhr ein vorbeifahrender Zug die Objekte.

Die Polizei brachte die Kinder umgehend aus dem Gefahrenbereich. Sie wurden identifiziert und ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die Beamten wiesen auf die schweren Risiken hin – darunter herannahende Züge und die unter Strom stehende Oberleitung. Die Sicherheitsbeauftragten Herr Kurschat und Frau Strohm appellierten später an Eltern, ihre Kinder über die Gefahren im Bahnverkehr aufzuklären. Sie betonten, dass das Betreten der Gleise, um Hindernisse abzulegen, nicht nur Menschenleben gefährdet, sondern auch Unfälle und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Notwendigkeit, das Bewusstsein für Bahnsicherheit zu schärfen. Die Polizei wies erneut darauf hin, dass unbefugtes Betreten der Gleisanlagen lebensbedrohliche Risiken birgt. Erziehungsberechtigte wurden an ihre Verantwortung erinnert, Kinder über diese Gefahren aufzuklären.