18 January 2026, 01:11

Chaos am Connewitzer Kreuz: Proteste und Polizeieinsatz legen Leipzig lahm

Eine große Gruppe von Menschen geht eine Straße in Stockholm, Schweden, entlang, einige tragen Masken und Taschen, andere halten Schilder, während eine Person links filmt, Gebäude, Schilder, und ein klarer blauer Himmel im Hintergrund.

Verkehr fließt wieder an der Connewitz-Kreuzung nach Demos - Chaos am Connewitzer Kreuz: Proteste und Polizeieinsatz legen Leipzig lahm

Stundenlange Behinderungen am Connewitzer Kreuz in Leipzig nach Protesten und Polizeieinsatz

Am 17. Januar 2026 kam es am Leipziger Connewitzer Kreuz zu stundenlangen Einschränkungen, nachdem mehrere Demonstrationen eine großangelegte Polizeiaktion ausgelöst hatten. Der Verkehr wurde komplett lahmgelegt, als es während einer pro-palästinensischen Kundgebung der Gruppe Handala Leipzig zu Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Lagern kam.

Der Tag begann mit einem Demonstrationszug vom Connewitzer Kreuz in Richtung Innenstadt unter dem Motto „Antifa heißt: Freies Palästina“. Die von Handala Leipzig organisierte Veranstaltung war eine von acht Protesten und Kundgebungen in der Gegend. Als die Menschenmenge anwuchs, sperrte die Polizei die Kreuzung für mehrere Stunden, um die Lage unter Kontrolle zu halten.

Beamte griffen mehrfach ein, nachdem einige Demonstranten gegen das Vermummungsverbot verstoßen hatten. Die Spannungen zwischen pro-palästinensischen Aktivisten und pro-israelischen Antifa-Gruppen verschärften sich, was zu weiteren Konflikten führte. Gegen Abendzeitung, beruhigte sich die Situation, und der Verkehr konnte wieder freigegeben werden. Die Demonstration offenbarten tiefe Gräben innerhalb der linken Szene, wo sich verfeindete Gruppen wegen des israelisch-palästinensischen Konflikts gegenüberstanden. Die Polizei war mit einem starken Aufgebot vor Ort, um eine Eskalation zu verhindern.

Die Kreuzung am Connewitzer Kreuz wurde wieder freigegeben, nachdem die Behörden das Gebiet geräumt und sich die Proteste aufgelöst hatten. Bei dem Einsatz gab es keine schweren Verletzungen, doch die Ereignisse unterstrichen die anhaltenden Spannungen zwischen rivalisierenden Aktivistengruppen. Dank der Polizeimaßnahmen blieb die Lage bis zum RB Leipzig unter Kontrolle.