Chemnitz feiert 25. Friedenstag mit Motto "Standhaft für den Frieden"
Hans D. FinkeChemnitz feiert 25. Friedenstag mit Motto "Standhaft für den Frieden"
Chemnitz bereitet sich auf den 25. Friedenstag am 5. März 2026 vor
Am 5. März 2026 begeht Chemnitz seinen 25. Chemnitzer Friedenstag – eine jährliche Veranstaltung, die an die Opfer von Kriegen erinnert und sich für Frieden, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt. Das diesjährige Motto "Standhaft für den Frieden" verbindet historische Reflexion mit den aktuellen Herausforderungen einer gelingenden Gemeinschaft.
Die Gedenkfeierlichkeiten beginnen mit einer Kranzniederlegung am Friedenskreuz, gefolgt von einer offiziellen Eröffnung. Auf dem Neumarkt findet ein ganztägiges Programm mit Workshops, Aufführungen und einer Ausstellung statt, die 25 Jahre ehrenamtliches Engagement würdigt. Zudem präsentiert das Rathaus eine Multimedia-Ausstellung unter dem Titel "#DieUNundWIR", die die weltweite Arbeit der Vereinten Nationen in den Fokus rückt.
Am 6. März wird der Chemnitzer Friedenspreis 2026 verliehen – eine Auszeichnung für herausragende Leistungen in der Friedensarbeit und Völkerverständigung. Sabine Kühnrich, Sprecherin der Arbeitsgruppe, betont, dass der Friedenstag Menschen in ihrem gemeinsamen Einsatz für den Frieden verbindet. Stephan Brenner, ein weiteres Mitglied, dankte der Stadt für ihre kontinuierliche Unterstützung und ihr Engagement.
Ursprünglich ins Leben gerufen, um an die Zerstörung Chemnitz' im Zweiten Weltkrieg zu erinnern, hat sich die Veranstaltung zu einer Plattform für Dialog und Handeln entwickelt. Die Arbeitsgruppe und die Stadt laden die Bevölkerung ein, sich an Diskussionen, kulturellen Angeboten und interaktiven Formaten zu beteiligen.
Die 25. Auflage des Chemnitzer Friedenstags vereint feierliche Erinnerung mit zukunftsweisenden Initiativen. Mit Ausstellungen, Preisen und öffentlichen Workshops soll das Programm die Gemeinschaft stärken und das Bekenntnis der Stadt zum Frieden erneuern. Die langjährige Tradition bleibt lebendig – als Brücke zwischen historischen Lehren und heutigen Verantwortungen.






