22 January 2026, 22:35

Drei Kandidaten kämpfen um das Bürgermeisteramt in Durach nach Hocks Rückzug

Ein detailliertes Poster mit einer Karte der Atlanta-Kampagne, das Straßen, Städte und Sehenswürdigkeiten zeigt, sowie begleitenden Text zu Datum, Uhrzeit und Ort.

Drei Kandidaten kämpfen um das Bürgermeisteramt in Durach nach Hocks Rückzug

Der Wettlauf um das Bürgermeisteramt in Durach hat begonnen – drei Kandidaten treten an, um den langjährigen Amtsinhaber Gerhard Hock abzulösen. Nach zwölf Jahren im Amt stellt sich Hock nicht mehr zur Wiederwahl und überlässt das Feld damit den Bewerbern für die Wahl am 8. März 2026. Bei einer kürzlichen Live-Wahlveranstaltung der Allgäuer Zeitung informierten sich über 700 Bürgerinnen und Bürger über die Pläne der Anwärter für die Zukunft der Gemeinde.

Die drei Kandidaten bringen unterschiedliche Profile in den Wahlkampf ein. Patrick Böck, 37 Jahre alt und in Durach ansässig, absolviert derzeit eine berufliche Weiterbildung und engagiert sich ehremamtlich in der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. Sein Wahlslogan „Ich weiß, worauf ich mich einlasse – ich bin bereit“ unterstreicht sein Selbstvertrauen für die anstehende Aufgabe.

Frank Fischer, aktuell Bürgermeister der Nachbargemeinde Obermaiselstein, blickt auf einen vielseitigen Werdegang zurück: Als ehemaliger Bundeswehrangehöriger, gelernter Bankkaufmann und Physiotherapeut setzt er auf Zusammenarbeit – sein Motto „Mir geht es um Teamwork – das ist mein Credo“ spiegelt diese Haltung wider. Seine Erfahrung in der Kommunalpolitik stärkt seine Bewerbung. Markus Kubatschka, Lehrer am Gymnasium Immenstadt und seit 2020 Stadtrat in Durach, wirbt mit dem Spruch „Ich bin gekommen, um zu bleiben“ für langfristiges Engagement in der Gemeinde.

Auf der Veranstaltung stellten sich alle drei Kandidaten den drängenden lokalen Themen – von der Verlegung der Tennisplätze über die Weiterentwicklung des Aktivparks bis hin zur Sorge um bezahlbaren Wohnraum. Auch Klimawandel, Hochwasserschutz sowie die Sanierung von Schulen und Kitas standen im Fokus. Die Bewerber skizzierten ihre Vorstellungen zur Förderung von Jugend- und Seniorenarbeit und boten den Wählerinnen und Wählern damit klare Schwerpunkte für die Zukunft Durachs.

Die Wahl am 8. März 2026 wird entscheiden, wer die Gemeinde in der nächsten Amtszeit führen wird. Mit Gerhard Hocks Rückzug steht Durach ein Führungswechsel bevor. Die unterschiedlichen Profile und Wahlkampfbotschaften der Kandidaten geben den Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Optionen, um die Weichen für ihre Gemeinde neu zu stellen.