22 December 2025, 06:35

Dresden Cotta: Sportanlage nachhaltig renoviert und verbessert

Ein Gebäude mit einer Fahne, auf der "Meadows" steht, umgeben von Pflanzen und Bäumen.

Dresden Cotta: Sportanlage nachhaltig renoviert und verbessert

Sporteinrichtung in Dresden-Cotta: Nachhaltig saniert und aufgewertet

Teaser: Die Sportanlage in Dresden wird ökologisch aufgewertet. Sportler und Natur profitieren von einer umfassenden Sanierung und neuen Lebensräumen.

Veröffentlichungsdatum: 7. November 2025, 03:42 Uhr MEZ

Schlagwörter: Sport

Artikeltext: Der Sportkomplex in der Hebbelstraße im Dresdner Stadtteil Cotta erhält ein großes ökologisches Upgrade. Das mit 420.000 Euro veranschlagte Projekt sieht bis November 2025 die grundlegende Modernisierung des Hauptspielfelds des Postsv Dresden e.V. vor. Finanziert wird es vom Dresdner Amt für Sportstätten, dem Bezirksbeirat Cotta sowie durch Vereinsmittel.

Der alte Kunstrasen wird durch eine langlebige, umweltfreundliche Oberfläche ersetzt. Zudem entsteht ein 1.000-Liter-Wassertank, der eine nachhaltige Bewässerung ermöglicht und den Vereinsmitgliedern eine direkte Mitwirkung an der Pflege erlaubt. Jan Donhauser, Dresdens Sportbürgermeister, betonte, dass das Projekt die starke Unterstützung für den Breitensport unterstreiche.

Rund 1.700 Quadratmeter Rasenfläche werden in Blumenwiesen umgewandelt, um die lokale Artenvielfalt zu fördern. Der Bezirksbeirat Cotta steuert 5.000 Euro bei, um 18 neue Bäume und zehn heimische Sträucher zu pflanzen – eine Maßnahme, die den ökologischen und Freizeitwert der Anlage steigert. Gunnar Krisch, der Betriebsleiter der Einrichtung, erklärte, dass diese Veränderungen die Trainingsbedingungen verbessern und gleichzeitig Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen.

Die Dresdner Stadtentwässerung übernimmt die Pflanzung und langfristige Pflege der neuen Grünflächen.

Die Sanierung wird das Spielfeld bis Ende 2025 modernisieren und mit ökologischen Elementen anreichern. Blumenwiesen, neue Bäume und ein nachhaltiges Bewässerungssystem kommen sowohl dem Sportbetrieb als auch der heimischen Tierwelt zugute. Das Projekt zeigt, wie kommunale Förderung, Bezirksbeiträge und bürgerschaftliches Engagement Hand in Hand gehen.