Dresden Eislöwen starten Neuaufbau nach DEL-Abstieg – Rückkehr bis 2027 geplant
Margot RudolphDresden Eislöwen starten Neuaufbau nach DEL-Abstieg – Rückkehr bis 2027 geplant
Dresden Eislöwen akzeptieren sportlichen Abstieg aus der DEL – Neuaufbau für die Rückkehr in die Elite
Die Dresden Eislöwen haben ihren sportlichen Abstieg aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) akzeptiert – und das bei noch acht ausstehenden Spielen. Der Verein richtet seinen Blick nun auf den Neuaufbau, um möglichst bald in die erste Liga zurückzukehren. Das nächste Etappenziel ist die DEL2-Meisterschaft 2027.
Die Probleme dieser Saison lagen vor allem in einer überalterten Mannschaft, der es an Tempo und Aggressivität mangelte. Funktionäre des Clubs gaben offen zu, dass der Kader schlicht zu langsam und in der DEL nicht konkurrenzfähig war.
Ein umfassender Umbruch ist bereits eingeleitet: Bis Mai soll der neue DEL2-Kader zu 95 Prozent stehen. Priorität haben jüngere, schnellere und entschlossenere Spieler. Um stärkeres Personal anziehen zu können, lockert der Verein seine selbst auferlegte Gehaltsgrenze.
Das Budget für die kommende Saison wird auf rund sieben Millionen Euro sinken. Wäre das Team wider Erwarten in der DEL geblieben, hätten zusätzliche Legionärslizenzen, ein Spitzen-Torhüter und eine erste Reihe, die in jedem Spiel trifft, hergemusst.
Die offizielle sportliche Abstiegsentscheidung fällt Ende April, die finanziellen Details werden im Mai geklärt. Ungewiss bleibt unterdessen die Zukunft des Cheftrainers. Gerüchten zufolge könnte Bohuslav Subr, derzeit bei den Ravensburg Towerstars, die Position übernehmen.
Die Eisbären Regensburg sicherten sich in der Saison 2023/24 die DEL2-Meisterschaft – ein Vorbild, dem Dresden nun auf dem Weg zurück in die oberste Spielklasse folgen will.
Die Eislöwen peilen die Rückkehr in die DEL bis 2027 an. Ein jüngeres, dynamischeres Team wird aufgebaut, wobei der Großteil der Verpflichtungen bis Mai erwartet wird. Das nächste Kapitel des Vereins beginnt mit klarem Fokus auf Tempo, Kampfgeist und einem zwar reduzierten, aber strategisch eingesetzten Budget.