Dresden erklärt anstehende Dynamo-Heimspiele als hochriskante Ereignisse
Elfriede WielochDresden erklärt anstehende Dynamo-Heimspiele als hochriskante Ereignisse
SG Dynamo Dresden steht im November vor zwei Hochrisiko-Spielen in der 2. Bundesliga. Die Partien gegen den 1. FC Nürnberg am 7. November und gegen Fortuna Düsseldorf am 30. November haben umfassende Sicherheitsvorkehrungen zur Folge. Die Behörden haben strenge Verbote für bestimmte Gegenstände erlassen, um Gewalt sowohl innerhalb als auch außerhalb des Stadions zu verhindern.
Die Beschränkungen gelten in einem weitläufigen Bereich um die Arena, darunter Lennéplatz, Parkstraße, Lingnerallee, Grunaer Straße und Lennéstraße. Zuschauer beider Spiele dürfen keine Pyrotechnik, Messer oder Schutzausrüstung mitführen. Zudem sind Helme, Sturmhauben, Masken, Einweg-Overall, Schlauchschals sowie Kapuzenjacken mit integriertem Augen- oder Gesichtsschutz untersagt.
Das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf verlief ohne größere Zwischenfälle. Vor 30.718 Zuschauern sicherte sich Dresden einen 2:1-Sieg. Konkrete Fangruppen oder Organisationen wurden im Vorfeld nicht als potenzielle Gefahrenquellen für eines der beiden Spiele genannt.
Die Sicherheitsmaßnahmen bleiben für das verbleibende Hochrisiko-Spiel in Kraft. Fans müssen sich auf dem Weg ins Stadion an die Vorgaben halten. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau, um während der gesamten Veranstaltung für Sicherheit zu sorgen.