Dresden registriert 185.000 Temposünden – Rekordanstieg und Millionen für die Stadtkasse
Margot RudolphDresden registriert 185.000 Temposünden – Rekordanstieg und Millionen für die Stadtkasse
Geschwindigkeitsüberschreitungen in Dresden erreichen 2025 fast 185.000 – deutlicher Anstieg gegenüber Vorjahr
Im Jahr 2025 registrierte Dresden nahezu 185.000 Geschwindigkeitsüberschreitungen – ein spürbarer Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Behörden setzten dabei auf ein Mix aus stationären Blitzern, mobilen Messstellen und halbstationären Anhängern, um das Verkehrsgeschehen zu überwachen. Die verschärften Kontrollen brachten nicht nur Zehntausende Überschreitungen ans Licht, sondern spülten auch Millionen in die Stadtkasse, die in lokale Projekte flossen.
Die fest installierten Blitzer in der Stadt erfassten 2025 insgesamt 76.980 Überschreitungen, was einem leichten Rückgang von 5,5 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Gleichzeitig verzeichneten die mobilen Messstellen 61.131 Überschreitungen – ein deutlicher Anstieg um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zwei halbstationäre Blitzer-Anhänger allein ertappten 46.983 Fahrer bei Temposündern; ein dritter Anhänger soll 2026 hinzukommen.
Zu den schwerwiegendsten Fällen zählten extreme Raserdelikte, darunter ein Fahrzeug, das in einer 50er-Zone mit 137 km/h gemessen wurde. Ein weiterer Fahrer flüchtete nach einer Kontrolle, bei der er in einer 30er-Zone 104 km/h schnell gefahren war. Die 24 stationären Geschwindigkeitsmessanlagen der Stadt spielten eine zentrale Rolle bei der Ahndung der Überschreitungen, wobei die genauen Standorte mit den meisten Überschreitungen nicht bekannt gegeben wurden.
Sichtbare Geschwindigkeitskontrollen sollten dabei vor allem abschreckend wirken und schwere Unfälle verringern. Die aus den Überschreitungen eingezogenen Bußgelder summierten sich auf rund 9,65 Millionen Euro, die in kommunale Dienstleistungen und Infrastrukturprojekte flossen.
Der Anstieg der Geschwindigkeitsüberschreitungen führte zu strengeren Kontrollen und höheren Einnahmen durch Strafgelder. Mit einem weiteren halbstationären Anhänger, der 2026 hinzukommen soll, baut Dresden seine Überwachungsmaßnahmen weiter aus. Die eingenommenen Mittel kommen laufenden Stadtprojekten und Maßnahmen zur Verkehrssicherheit zugute.






