Dresdens Cossebauder Talsperrenbad bleibt bis 2030 gesichert – was nun aus dem Kraftwerk wird
Margot RudolphDämme Cossebaude bleiben offen - Dresdens Cossebauder Talsperrenbad bleibt bis 2030 gesichert – was nun aus dem Kraftwerk wird
Dresden hat die Zukunft eines beliebten Freibads gesichert, indem es den Pachtvertrag für das Cossebauder Talsperrenbad bis 2030 verlängert hat. Das Bad bleibt dank einer neuen langfristigen Vereinbarung mit der Vattenfall Wasserkraft GmbH geöffnet. Bisher hatte die Stadt den Vertrag jährlich erneuert, was für Besucher und Mitarbeiter gleichermaßen Unsicherheit bedeutete.
Der neue Vertrag ersetzt das bisherige System der jährlichen Verlängerung und gibt dem Bad für die nächsten sechs Jahre Planungssicherheit. Neben der Zukunft des Freibads umfasst die Vereinbarung auch das Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha, das 2024 geschlossen wurde. Stadtvertreter und Vattenfall prüfen nun Möglichkeiten, das Gelände neu zu nutzen.
Das Kraftwerk in Niederwartha liegt in der Nähe eines Bahnhofs im Elbtal, konkrete Pläne für eine Nachnutzung stehen jedoch noch aus. Im Mittelpunkt steht vorerst die Sicherung des weiteren Betriebs des Freibads, das für Einheimische und Touristen ein wichtiger Freizeitort ist.
Die Vattenfall Wasserkraft GmbH wird sowohl das Bad als auch die Umwidmung des ehemaligen Kraftwerks verwalten. Die Vereinbarung markiert den Übergang von kurzfristigen Regelungen zu einer stabilen, langfristigen Partnerschaft zwischen dem Unternehmen und der Stadt.
Mit dem nun unterzeichneten Pachtvertrag wird das Cossebauder Talsperrenbad mindestens bis 2030 ohne Unterbrechung betrieben. Gleichzeitig wird der Standort Niederwartha umgestaltet, während die Verantwortlichen über seine künftige Nutzung entscheiden. Die Einigung schafft Klarheit – sowohl für die Badbesucher als auch für die Zukunft des stillgelegten Kraftwerks.