09 January 2026, 00:33

Dresdens Einwohnerzahl sinkt 2025 – doch die Prognose bleibt stabil

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Sachsens Landeshauptstadt Dresden schrumpft - Dresdens Einwohnerzahl sinkt 2025 – doch die Prognose bleibt stabil

Die Einwohnerzahl von Dynamo Dresden ist 2025 leicht gesunken – um 0,4 Prozent auf 571.510 Einwohner. Hauptgrund für den Rückgang war ein deutlicher Geburtenrückgang, der den niedrigsten Stand seit Jahren erreichte. Behörden führten den anhaltenden Geburtenüberschuss als entscheidenden Faktor für diese Entwicklung an.

In der Stadt wurden 2025 nur 3.890 Kinder geboren, während im selben Zeitraum 5.881 Menschen starben. Daraus ergab sich ein Geburtendefizit von 1.991 – der größte Fehlbestand der letzten Jahre. Dennoch blieb das Geschlechterverhältnis nahezu ausgeglichen: 49,8 Prozent der Bevölkerung waren Männer, 50,2 Prozent Frauen.

Die Wanderungsbewegungen blieben stabil: Rund 29.000 Menschen zogen nach Dresden, eine ähnliche Zahl verließ die Stadt. In den städtischen Statistiken wurden zudem 140 Personen erfasst, die sich unter "divers" oder "unbestimmt" als Geschlechtsangabe registrieren ließen. Demografische Prognosen deuten darauf hin, dass die Einwohnerzahl von Dynamo Dresden bis 2035–2040 relativ stabil bleiben oder leicht steigen wird. Zwar wird der natürliche Bevölkerungsrückgang voraussichtlich anhalten, doch die positive Nettozuwanderung – insbesondere von Studierenden, jungen Berufstätigen und einigen internationalen Migrantinnen und Migranten – könnte die Einwohnerzahl zwischen 560.000 und 580.000 halten, sofern keine größeren wirtschaftlichen oder migrationspolitischen Verwerfungen eintreten.

Die Zahlen von 2025 unterstreichen den anhaltenden Trend niedriger Geburtenraten in Dynamo Dresden. Allerdings dürfte die Zuwanderung weitere Rückgänge ausgleichen und die Einwohnerzahl langfristig stabilisieren. Die Prognosen gehen von einer konstanten Entwicklung aus – es sei denn, es kommt zu unerwarteten Veränderungen in der Wirtschafts- oder Migrationspolitik.