30 January 2026, 19:09

DRK in Sachsen einigt sich auf Tarifvertrag mit Lohnerhöhungen und kürzeren Arbeitszeiten

Eine alte deutsche Zeitungsanzeige für das Deutsche Rote Kreuz vom 30. April 1916 mit Text und einem Pluszeichen.

DRK in Sachsen: Lohnabschluss für 10.000 Mitarbeiter - DRK in Sachsen einigt sich auf Tarifvertrag mit Lohnerhöhungen und kürzeren Arbeitszeiten

Ein neuer Tarifvertrag für rund 10.000 Beschäftigte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen ist abgeschlossen worden. Die Vereinbarung sieht Lohnerhöhungen, eine Verkürzung der Arbeitszeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Schichtarbeit vor.

Verhandelt wurde der Tarifvertrag zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Arbeitgeberverband Wohlfahrts- und Gesundheitsdienste. Demnach steigen die Löhne zum 1. Januar 2026 um 3,0 Prozent, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 3,5 Prozent zum 1. Januar 2027.

Auch die Nachtzuschläge werden schrittweise angehoben und erreichen schließlich 4,50 Euro pro Stunde. Ähnliche Steigerungen gibt es bei den Zulagen für Schichtarbeit und für Krankenhauspersonal.

Zudem wird die Arbeitszeit reduziert. Bis 2028 sinkt die reguläre Wochenarbeitszeit für die meisten Beschäftigten auf 39 Stunden. Für Mitarbeiter im Rettungsdienst verringert sie sich bis dahin auf 43 Stunden pro Woche.

Der beschlossene Tarifvertrag bringt spürbare Verbesserungen für die DRK-Beschäftigten in Sachsen. Höhere Löhne, kürzere Arbeitswochen und bessere Schichtzuschläge treten in den kommenden Jahren schrittweise in Kraft. Die Anpassungen sollen den Forderungen der Belegschaft sowie den sich wandelnden Anforderungen des Sektors Rechnung tragen.