11 January 2026, 14:31

Eisbären Berlin entkommen Dresdner Eislöwen nur knapp mit 3:2 nach Verlängerung

Menschen beim Eishockeyspielen auf einer Eisfläche mit Gebäuden, Bäumen, einer Straßenlaterne, einem Namensschild und Zäunen im Hintergrund unter einem Himmel.

Enger Sieg im Winterspiel: Offensiv-Duo rettet die Eisbären - Eisbären Berlin entkommen Dresdner Eislöwen nur knapp mit 3:2 nach Verlängerung

Eisbären Berlin entgehen knapper Blamage vor Rekordkulisse beim DEL Winter Game

Die amtierenden deutschen Meister der Eisbären Berlin mussten vor Rekordpublikum beim DEL Winter Game eine Überraschung durch den Tabellenletzten Dresdner Eislöwen gerade noch abwenden – am Ende stand ein mühsam erkämpfter 3:2-Sieg nach Verlängerung. Über 32.000 Fans füllten Dresdens Rudolf-Harbig-Stadion und sorgten bei dem Open-Air-Spektakel für eine elektrisierende Atmosphäre.

Berlin startete schwach in die Partie und geriet früh unter Druck. Trotz ihrer schlechten Tabellenposition setzten die Dresdner Eislöwen die Meister hart zu und gingen sogar zweimal in Führung. Doch die Berliner Offensive fand in den Schlussminuten noch den Weg zum Tor.

Liam Kirk setzte seine glänzende Form fort und traf in seinem neunten Spiel in Folge – diesmal mit zwei entscheidenden Toren. Zuerst glich er zum 1:1 aus, ehe er in der Verlängerung mit dem Siegtreffer zum 3:2 den Deckel auf die Partie setzte. Der britische Stürmer feierte sein 15. Tor in ebenso vielen Spielen mit sichtbarer Erleichterung und Begeisterung.

Auch Ty Ronning, der erst sein zweites Spiel nach langer Verletzungspause bestritt, wurde zum Matchwinner. Zunächst erzielte er in den letzten Minuten den Ausgleich zum 2:2, bevor er Kirk mit der Vorlage zum Siegtreffer bediente. Seine Rückkehr gab den Hauptstädtern den dringend benötigten Schub in einer eng umkämpften Begegnung.

Der Sieg hält die Eisbären Berlin auf Platz sieben der Tabelle, doch die wankelmütige Leistung wird Fragen aufwerfen. Am Ende retteten Kirks Torgefährlichkeit und Ronnings Einwechselimpact die Meister. Für die Dresdner Eislöwen bleibt trotz der Niederlage gegen den Titelträger und der letzten Tabellenposition ein kleines Quäntchen Hoffnung.