07 April 2026, 16:19

Energieausgaben der Stadt explodieren um 53 Prozent – trotz stabilen Verbrauchs

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, einem blauen Himmel im Hintergrund und Solarpanelen auf einem Dach.

Energieausgaben der Stadt explodieren um 53 Prozent – trotz stabilen Verbrauchs

Energieausgaben der Stadt für kommunale Gebäude stiegen 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro

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Eine aktuelle Analyse untersuchte den Energieverbrauch in über 350 städtischen Liegenschaften mit einer Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratmetern. Trotz der deutlich gestiegenen Kosten blieb der Stromverbrauch nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Strombedarf lag 2024 stabil bei 13,32 Millionen Kilowattstunden. Schulen waren mit 49 Prozent des Gesamtstroms und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs die größten Verbraucher. Der Erdgasbedarf selbst blieb mit 50,4 Millionen Kilowattstunden nahezu unverändert.

Der Heizölverbrauch stieg jedoch von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden. Der CO₂-Fußabdruck der Gebäude veränderte sich kaum und lag weiterhin bei 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten. Zu den Effizienzmaßnahmen zählte eine Beleuchtungssanierung für 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Kosten durch Bundesfördermittel gedeckt wurde.

Geplant sind zudem der Austausch veralteter Stromzähler durch digitale Modelle sowie die Zusammenführung von Wasser- und Wärmedaten in einer zentralen Plattform, um die Verbrauchskontrolle zu verbessern.

Der Bericht zeigt, dass die Kosten trotz weitgehend stabilen Energieverbrauchs gestiegen sind. Zwar nahm der Heizölbedarf zu, die Emissionen blieben jedoch unverändert. Künftige Modernisierungen der Messtechnik könnten die Energieverwaltung in kommunalen Gebäuden effizienter gestalten.

Quelle