15 March 2026, 06:23

Energieberatungen in MV boomen: Über 1.000 mehr Anfragen als 2021

Ein Kreisdiagramm, das den globalen erneuerbaren Energieverbrauch im Jahr 2008 zeigt, unterteilt in Abschnitte für fossile Brennstoffe, Kernenergie, Hydro, Warmwasser, Heizung, Biomassen, Solar, Geothermie und Biokraftstoffe, mit begleitendem Text.

Hohe Nachfrage nach Energieberatung - Energieberatungen in MV boomen: Über 1.000 mehr Anfragen als 2021

Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete 2025 starken Anstieg bei Energieberatungen

Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern registrierte im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg bei Energieberatungen. 2025 führte die Organisation 3.565 Beratungsgespräche durch – über 1.000 mehr als noch 2021. Besonders groß war die Nachfrage zu Themen wie Heizkosten, erneuerbare Energien und moderne Heizsysteme.

Die Nachfrage nach Energieberatung steigt seit 2021 kontinuierlich an. Wie die Verbraucherzentrale mitteilte, gab es 2025 insgesamt 3.565 Beratungen – ein Plus von 1.065 im Vergleich zu 2.500 im Jahr 2021. Viele Anfragen betrafen Heizkostenabrechnungen, den Energieverbrauch sowie den Umstieg auf erneuerbare Heizenergien.

Auch rechtliche Fragen zu Strom- und Gasverträgen standen im Fokus. Insgesamt 505 Beratungen drehten sich um Vertragsstreitigkeiten, im Schnitt waren es 14 pro Arbeitstag. Ein beträchtlicher Teil der Ratsuchenden stammte aus einkommensschwachen Haushalten.

Wiebke Cornelius, Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale, betonte das anhaltend hohe Interesse an Energie- und Wohnberatung. Sie wies darauf hin, dass die Unterstützung durch Bund und Länder weiterhin entscheidend sei – insbesondere in finanziell schwierigen Zeiten. Das Land stellte für 2025 Fördermittel in Höhe von 927.000 Euro bereit, um die gestiegene Nachfrage bewältigen zu können.

Der Arbeitsumfang der Verbraucherzentrale hat sich deutlich erhöht, wobei Energie- und Rechtsberatungen einen großen Teil der Dienstleistungen ausmachen. Die Landesförderung sichert den Betrieb, doch aktuelle Vergleiche mit anderen Bundesländern in ähnlicher Lage fehlen. Der Fokus bleibt vorerst auf der Unterstützung von Haushalten bei Energiekosten und modernen Heizlösungen.

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