08 May 2026, 04:20

EnviaM hält Gaspreise stabil – trotz Marktvolatilität und Rekordnachfrage

Diagramm, das die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten mit zwei Linien darstellt, die die Preise in den Bundesstaaten darstellen, eine abnehmend (blau) und eine zunehmend (grün), auf einem weißen Hintergrund.

EnviaM hält Gaspreise stabil – trotz Marktvolatilität und Rekordnachfrage

EnviaM kündigt an, dass seine Kunden trotz steigender Marktpreise von höheren Gaskosten verschont bleiben. Das Unternehmen, das rund 1,1 Millionen Haushalte mit Energie versorgt, hat Maßnahmen ergriffen, um sie vor Preissprüngen zu schützen. Gleichzeitig verzeichnet sein Netzgebiet eine stark gestiegene Nachfrage nach neuen Anschlusskapazitäten.

Der Energiedienstleister hat sich durch langfristige Gaslieferverträge bis zu drei Jahre im Voraus abgesichert, um plötzliche Preiserhöhungen zu vermeiden. Diese Strategie garantiert bestehenden Kunden Stabilität – obwohl die Gaspreise für Neukunden bundesweit seit Kriegsbeginn um etwa 20 Prozent gestiegen sind. Neue EnviaM-Kunden zahlen jedoch weiterhin 10 bis 15 Prozent mehr als die bereits bestehenden Vertragspartner.

Im Jahr 2025 verkaufte das Unternehmen deutlich mehr Gas (8.450 GWh) als noch 2024, während der Stromabsatz auf 6.717 GWh sank. Mittlerweile stammt über die Hälfte (59 Prozent) des gelieferten Stroms aus erneuerbaren Energien. Beim Umstieg auf grüne Wärme hinkt das Unternehmen jedoch hinterher: Hier liegt der Ökostromanteil bei nur 18 Prozent.

Auch die Nachfrage nach Netzanschlüssen steigt rasant – täglich gehen über 100 Anfragen ein. Zwei große Rechenzentren, betrieben von Amazon und der Schwarz Gruppe, entstehen derzeit in der Region und belasten die Infrastruktur zusätzlich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Durch die langfristigen Gasverträge bleibt EnviaM-Kunden die Marktvolatilität vorerst erspart, sodass die Preise stabil bleiben. Während der Ausbau erneuerbarer Energien im Stromsektor voranschreitet, stockt die Entwicklung bei der grünen Wärmeversorgung. Gleichzeitig deuten neue Rechenzentren und die wachsende Zahl an Anschlussanfragen auf weitere Veränderungen im regionalen Energienetz hin.

Quelle