Exzellenzstrategie: Diese zehn Elite-Unis behalten ihren Spitzenstatus bis 2027
Elfriede WielochDrei Universitäten bleiben exzellent - Konstanz verliert Förderung - Exzellenzstrategie: Diese zehn Elite-Unis behalten ihren Spitzenstatus bis 2027
Deutschland hat seine Liste der Spitzenforschungseinrichtungen im Rahmen der Exzellenzstrategie aktualisiert. Zehn Hochschulen behalten ihren prestigeträchtigen Status, während eine Institution ihren Platz verliert. Die Entscheidung folgt einer detaillierten Prüfung der Leistungen und zukünftigen Pläne.
Die Förderung für diese Universitäten bleibt beträchtlich: Jährlich fließen Millionenbeträge in die Unterstützung von Spitzenforschung und Innovation.
Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Eberhard Karls Universität Tübingen bleiben bis 2027 Exzellenzuniversitäten. Die drei Einrichtungen erfüllten die strengen Kriterien, darunter eine herausragende Forschungsbilanz und eine klare strategische Ausrichtung. Sie erhalten weiterhin erhebliche Mittel von Bund und Ländern im Rahmen der Exzellenzinitiative.
Sieben weitere Universitäten behalten ebenfalls ihren Elite-Status: Die RWTH Aachen, die Universität Bonn, die Berliner Universitätsallianz, die TU Dresden, die Universität Hamburg, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technische Universität München (TUM) bleiben auf der Liste. Ihre Auswahl basierte auf bisherigen Erfolgen, institutioneller Strategie und der Fähigkeit, ihre Forschungsschwerpunkte zu erneuern.
Die Universität Konstanz wird den Titel jedoch nicht mehr tragen. Die Gutachter stellten fest, dass sie die Mindestanforderung von zwei Exzellenzclustern nicht erfüllte. Die Entscheidung erfolgte nach der Prüfung von Unterlagen und Vor-Ort-Bewertungen.
Der Wissenschaftsrat setzte für den Bewerbungszyklus 2027 hohe Maßstäbe. Universitäten müssen exzellente Forschung, einen klar definierten institutionellen Plan und den Nachweis von Selbsterneuerung vorweisen. Universitätsallianzen benötigen mindestens drei Exzellenzcluster, Einzelinstitutionen zwei.
Die Mittel der Exzellenzstrategie werden aufgestockt. Aktuell erhalten ausgewählte Cluster und Hochschulen jährlich 533 Millionen Euro. Ab 2026 steigt dieser Betrag auf 687 Millionen Euro pro Jahr.
Die aktualisierte Liste bestätigt die fortgesetzte Unterstützung für Deutschlands führende Forschungseinrichtungen. Zehn Universitäten profitieren von langfristiger Förderung, während Konstanz aus dem Programm ausscheidet. Der erhöhte Etat ab 2026 wird noch mehr Ressourcen für Spitzenforschung und akademische Entwicklung bereitstellen.






