FC Erzgebirge Aue steht vor dem fast sicheren Abstieg aus der 3. Liga
Hans D. FinkeAbstieg droht: Erzgebirge Aue verliert in Mannheim - FC Erzgebirge Aue steht vor dem fast sicheren Abstieg aus der 3. Liga
FC Erzgebirge Aues Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der 3. Liga sind nach einer weiteren Niederlage fast zerronnen. Eine 1:2-Heimniederlage gegen den SV Waldhof Mannheim verlängerte die sieglose Serie des Vereins auf mehrere Monate. Mit nur noch acht ausstehenden Spielen steht Aue nun vor dem fast sicheren Abstieg.
In der Partie in Mannheim ging Aue durch ein Tor von Marvin Stefaniak in der 44. Minute kurzzeitig in Führung. Doch Lovis Bierschenk und Terrence Boyd drehten das Spiel für die Gastgeber und besiegelten den 2:1-Erfolg. Damit bleibt Aue seit Dezember ohne Sieg.
Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz könnte bald zweistellig werden – die Rettung erscheint damit nahezu unmöglich. Schon vor dieser Niederlage hatte der Vereinsvorstand die Mitarbeiter vor der sich zuspitzenden Lage gewarnt und Pläne bis 2027 skizziert.
Finanziell hatte Aue nach dem Abstieg in der Saison 2022/23 versucht, sich zu stabilisieren: Die Schulden wurden von über fünf auf unter zwei Millionen Euro bis 2025 reduziert. Sponsorenverträge, Faninvestitionen und Sparmaßnahmen halfen beim Wiederaufbau. Ziel war ein Budget von zehn Millionen Euro für 2025/26, flankiert von Nachwuchsförderung und Stadionmodernisierungen, um den Wiederaufstieg anzustreben.
Doch nun droht der nächste Abstieg. Trotzdem betont der Verein, die professionellen Strukturen beizubehalten und sich auf die Regionalliga Nordost vorzubereiten.
Aues Fokus liegt nun auf dem Neuaufbau für eine sofortige Rückkehr. Der Vorstand hat zugesichert, zentrale Strukturen zu erhalten und für die kommende Saison ein Budget von zehn Millionen Euro anzustreben. Die nächste Herausforderung wird sein, schnell wieder konkurrenzfähig zu werden – diesmal in der unterklassigen Liga.






