18 February 2026, 12:40

Freiburgs erstes Ramadan-Lichtermeer setzt Zeichen für Vielfalt und Respekt

Ein animierter Halbmond mit einer Moschee im Hintergrund und der Inschrift "Ramadan Kareem".

Freiburgs erstes Ramadan-Lichtermeer setzt Zeichen für Vielfalt und Respekt

Erstmals leuchtet in Freiburg eine Ramadan-Lichterinstallation

In diesem Jahr erstrahlt in Freiburg erstmals eine Lichterinstallation zum Ramadan. Die Aktion steht für ein neues Zeichen der religiösen Vielfalt und soll den gegenseitigen Respekt fördern. Vom 17. Februar bis zum 19. März – parallel zum islamischen Fastenmonat – ist die Beleuchtung zu sehen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Idee für das Projekt stammte von jungen Mitgliedern des 8er-Rats, des Freiburger Jugendrats. Sie schlagen die Installation vor, um das muslimische Leben in der Stadt sichtbarer zu machen. Vier lokale muslimische Gemeinden – der BBF – Bildung- und Begegnungsverein Freiburg e.V., die DITIB-Mevlana-Moschee Freiburg e.V., das Islamische Zentrum Freiburg e.V. (IGMG) und die IGBD – Gemeinde Freiburg e.V. – setzten die Idee gemeinsam mit der Stadt um.

Im Mittelpunkt der Installation steht ein beleuchtetes Mondmotiv, ein traditionelles Symbol für den Ramadan. Daneben prangen Grußbotschaften zum Fastenmonat sowie eine Infotafel, die über die Bedeutung des Festes aufklärt. Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH übernahm die technische Umsetzung und sorgte dafür, dass die Lichter pünktlich zum Start bereitstanden.

Stadtvertreter:innen bewerten das Projekt als wichtigen Schritt für den interreligiösen Dialog und den sozialen Zusammenhalt. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, doch in den vergangenen Jahren gab es ähnliche Lichtinstallationen zu religiösen Festen bereits in anderen deutschen Städten wie Berlin, Köln oder Frankfurt.

Bis zum 19. März bleibt die Ramadan-Beleuchtung in Freiburg zu sehen. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den muslimischen Gemeinden soll das Verständnis und die Sichtbarkeit stärken. Die Initiator:innen hoffen, dass die Aktion künftig fest im Freiburger Kulturkalender verankert wird.