Freiburgs späte Wende: 2:1 gegen den HSV trotz Schneechaos und Unterzahl
Hans D. FinkeFreiburgs späte Wende: 2:1 gegen den HSV trotz Schneechaos und Unterzahl
SC Freiburg erkämpft sich mühevollen 2:1-Sieg gegen den Hamburger SV bei Schneechaos – Gäste bleiben ohne Auswärtssieg in der Bundesliga
In zähem Schneetreiben setzte sich der SC Freiburg mit einem hart umkämpften 2:1 (0:0) gegen den Hamburger SV durch und verlängerte damit die auswärts anhaltende Siegflaute der Hanseaten. Während die Breisgauer sich in der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga festsetzen, bleibt der HSV im unteren Mittelfeld stecken.
Für den Hamburger SV stand mit Damion Downs erstmals ein Winterneuzugang in der Startelf, doch der Angreifer fand gegen Freiburgs kompakte Defensive kaum ins Spiel.
Trotz heftiger Schneefälle, die in Norddeutschland zu mehreren Spielabsagen geführt hatten, fand die Partie wie geplant statt. Freiburgs Abwehrreihe um Philipp Lienhart und Matthias Ginter nahm Downs von Beginn an eng in die Mangel und ließ ihm kaum Entfaltungsmöglichkeiten.
In der zweiten Halbzeit ging der HSV durch Luka Vuskovic überraschend in Führung. Doch die Freude währte nur kurz: Freiburg glich per Elfmeter aus, den Vincenzo Grifo souverän verwandelte. Kurze Zeit später sah Daniel Elfadli die zweite Gelbe Karte – der HSV musste die restliche Spielzeit in Unterzahl bestreiten.
Freiburgs Torhüter Noah Atubolu hielt seine Mannschaft mit mehreren entscheidenden Paraden im Spiel, ehe der späte Treffer fiel. In der 83. Minute traf Einwechselspieler Igor Matanović zum achten Mal in dieser Saison und besiegelte damit den 2:1-Endstand.
Für den Hamburger SV bedeutet die Niederlage: weiterhin kein Auswärtssieg in der Bundesliga. Freiburgs defensive Stabilität und die späte Offensive zahlten sich aus – die Breisgauer festigten damit ihren Platz in der Tabellenhälfte. Die widrigen Wetterbedingungen machten das Spiel zusätzlich zur Herausforderung, doch die Hausherren behielten die Oberhand und sicherten sich verdient alle drei Punkte.