Goethestraße zwischen August-Bebel-Straße und Breitscheidstraße erneuert
Hagen SieringGoethestraße zwischen August-Bebel-Straße und Breitscheidstraße erneuert
Goethe-Straße in Plauen nach monatelanger Sanierung wieder geöffnet
Nach monatelangen umfangreichen Bauarbeiten ist die Goethe-Straße in Plauen wieder für den Verkehr freigegeben. Der Abschnitt zwischen Breitscheid- und August-Bebel-Straße war für Modernisierungsarbeiten gesperrt, die rund 774.000 Euro kosteten. Dazu gehörten die Straßenneudeckung, die Installation neuer Beleuchtung sowie die Erneuerung unterirdischer Versorgungsleitungen.
Das Projekt begann mit Vermessungsarbeiten durch das städtische Vermessungsamt. Die Firma M&S Umweltprojekt GmbH bereitete das Gelände vor, während Fugmann & Fugmann Architekten und Ingenieure GmbH für Planung und Bauüberwachung zuständig waren. Die eigentlichen Bauarbeiten führte die VSTR AG aus Rodewisch durch.
Ursprünglich sollte das Vorhaben Ende November abgeschlossen sein, doch es kam zu Verzögerungen. Grund dafür waren zusätzliche Arbeiten am Fernwärmenetz. Die letzte Bauphase endete schließlich am 19. Dezember. Auf einer Länge von etwa 180 Metern wurden die Fahrbahn sowie beide Gehwege – einer gepflastert, einer unbefestigt – vollständig erneuert. Darüber hinaus installierten die Bauteams neue Straßenlaternen und modernisierten das Mischwassersystem. Auch Trinkwasserleitungen, Fernwärmerohre und Breitbandkabel wurden ersetzt oder auf den neuesten Stand gebracht. Die Stadt arbeitete dabei mit dem Vogtlandkreis-Wasser- und Abwasserverband, envia THERM, der Verteilnetz Plauen GmbH und den Plauener Stadtwerken zusammen.
Die Finanzierung erfolgte aus verschiedenen Quellen: Die Stadt Plauen steuerte rund 356.000 Euro für Straßenbau und Beleuchtung bei. Weitere 250.900 Euro flossen als Fördermittel des Freistaats Sachsen in das Projekt – diese Gelder waren für kommunale Straßenbauvorhaben in den Jahren 2025 und 2026 vorgesehen.
Die sanierte Goethe-Straße präsentiert sich nun mit verbesserten Verkehrsflächen und modernisierter Infrastruktur. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 774.000 Euro, getragen von Stadt und Land. Anwohner und Unternehmen können den Abschnitt nun wieder uneingeschränkt nutzen.